Heiger Ostertag

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Heiger Ostertag (* 30. August 1953 in Itzehoe) ist ein deutscher Offizier, Historiker und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur trat Ostertag in die Luftwaffe der Bundeswehr ein und absolvierte dort die Offiziers- und eine Flugausbildung; sein letzter Dienstgrad war Oberstleutnant.

Im Anschluss studierte Ostertag an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Skandinavistik, Germanistik und Geschichte (M.A). Es folgte ein Referendariat. 1989 wurde er mit der durch Hans Fenske geförderten Dissertation Bildung, Ausbildung und Erziehung. Eliteideal, Anspruch und Wirklichkeit im Offizierkorps im Kaiserreich 1871–1918 zum Dr. phil. promoviert.

In den nächsten Jahren arbeitete er als Dozent für Geschichte in München sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Freiburg im Breisgau.

1993 wurde er Lehrer an Waldorfschulen. Ab 1996 unterrichtete er parallel an Heilbronner und Stuttgarter Gymnasien. 2001 wurde er Lehrer am Königin-Charlotte-Gymnasium in Stuttgart.

Seit Ende der 1980er Jahre ist Ostertag als Autor tätig. Bisher erschienen von ihm fünfundzwanzig Romane. Der Schriftsteller ist Mitglied im Kriminalschriftstellerverband Syndikat. 2011/12 war er Juror beim Friedrich-Glauser-Preis (Krimipreis).

Ostertag ist verheiratet, Vater von fünf Kindern und wohnt in Stuttgart.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belletristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autor / Herausgeber

  • Bildung, Ausbildung und Erziehung des Offizierkorps im deutschen Kaiserreich, 1871 bis 1918. Eliteideal, Anspruch und Wirklichkeit (= Europäische Hochschulschriften. Reihe 3. Geschichte und ihre Hilfswissenschaften. Band 416). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1990, ISBN 3-631-42489-2.
  • mit Hans-Martin Ottmer (Hrsg.): Ausgewählte Operationen und ihre militärhistorischen Grundlagen (= Operatives Denken und Handeln in deutschen Streitkräften. 4). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Mittler, Herford u. a. 1993, ISBN 3-8132-0371-9.

Mitarbeiter

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]