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Heiner Wember

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dr. Heiner Wember, Münster
Heiner Wember

Heiner Wember (* 1959 in Olfen) ist ein deutscher Historiker, Radiojournalist und Podcaster.

Wember absolvierte 1975 bis 1978 eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Nach Abitur und Zivildienst studierte er bis 1990 Neuere und Osteuropäische Geschichte sowie Politologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1991 veröffentlichte er seine Dissertation zu Internierungslagern für Nationalsozialisten in der Britischen Besatzungszone. Er produzierte Dokumentarfilme für WDR, NDR, ZDF und Deutsche Welle. Wember ist langjähriger Stammautor der WDR-Radiogeschichtssendung Zeitzeichen und des Kalenderblatt im Deutschlandfunk. Für WDR-Radiofeature-Produktionen erhielt er 2008 und 2019 den Ernst-Schneider-Preis der Deutschen Wirtschaft.

Wember ist in der Journalistenausbildung tätig, unter anderem als Lehrbeauftragter an der Hochschule Ansbach. Er produziert zusammen mit Almut Finck den Podcast des Verbandes der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands namens historycast.[1] Er moderiert Veranstaltungen und entwickelt beratend Podcast-Formate, unter anderem für die Körber-Stiftung. Für das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin konzipierte und produzierte er den Audioguide. Heiner Wember ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

  • Jörg Müllner und Heiner Wember: Die Gefangenen – Folge 1: Ab nach Sibirien! 44 Min. Universum-Film, München 2004

Einzelnachweise

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  1. »Demokratie und Migration«: Die 4. Staffel des historycast und Geschichtsvermittlung durch Podcasting, auf weimarer-rendezvous.de, abgerufen am 5. Dezember 2025