Herbert Schmidt (Historiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Herbert Schmidt (* 1928 in Leipzig) ist ein gelernter Kaufmann, Goldschmied und Historiker mit dem Schwerpunkt auf Düsseldorf in der NS-Zeit.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmidt lebt seit 1953 in Düsseldorf und führte dort als gelernter Kaufmann und Goldschmied bis zum Anfang der 1980er-Jahre ein Juweliergeschäft. 1983 schrieb er sich als Gasthörer und 1985 als Student an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für Geschichte und Philosophie ein und legte seine Magisterprüfung ab. 1997 promovierte er mit dem Thema Die nationalsozialistischen Sondergerichte in Düsseldorf [1] [2] [3].

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beabsichtige ich die Todesstrafe zu beantragen: Die nationalsozialistische Sondergerichtsbarkeit im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf 1933 bis 1945, Klartext Verlagsgesellschaft 1997, ISBN 978-3884746523.
  • „Rassenschande“ vor Düsseldorfer Gerichten 1935 bis 1944: eine Dokumentation, Klartext Verlagsgesellschaft 2003, ISBN 978-3898612142.
  • Der Elendsweg der Düsseldorfer Juden: Chronologie des Schreckens 1933 bis 1945, Droste Verlag 2005, ISBN 978-3770012046.
  • Todesurteile in Düsseldorf 1933 bis 1945: Eine Dokumentation, Droste Verlag 2008, ISBN 978-3770012954.
  • Hrsg., Ist es Freude, ist es Schmerz?: jüdische Wurzeln – deutsche Gedichte; eine alphabetische Anthologie. Mit einem Geleitwort von Stéphane Hessel und einer Nachbemerkung von Joseph Anton Kruse. Düsseldorf: Ed. XIM Virgines 2012, ISBN 978-3-934268-97-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.welt.de/wams_print/article2006825/Hingerichtet-im-Namen-des-Fuehrers.html
  2. http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Auf-den-Spuren-der-Todesurteile_aid_557467.html
  3. http://www.droste-buchverlag.de/epages/61503075.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61503075/Products/978-3-7700-1295-4