Hererotag

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Kuaima Riruako, Traditioneller Führer der Herero, am Hererotag in Okahandja, 27. August 2006
Grabstein der Herero-Führer Tjamuaha, Maharero und Samuel Maharero in Okahandja

Der Hererotag ist ein alljährlich am letzten Wochenende im August in der namibischen Stadt Okahandja stattfindender Gedenktag der Herero. Das Gedenken gilt dem Aufstand der Herero und der Schlacht am Waterberg 1904 sowie den in Okahandja bestatteten Herero-Führern Tjamuaha, Maharero, Samuel Maharero und Hosea Kutako. Der Hererotag ist – entgegen dem äußeren Anschein – keine touristische Veranstaltung, sondern ein vom Stammes- und Geschichtsbewusstsein begründetes Gedenken.

Im August 2004 – zum 100. Jahrestag der Schlacht am Waterberg – hat die damalige deutsche Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit, Heidemarie Wieczorek-Zeul, in der etwa 200 Kilometer entfernten Stadt Okakarara der Toten gedacht und sich dabei erstmals zur politischen und moralischen Schuld der deutschen Kolonialverwaltung bekannt. Sie bat das Volk der Herero um Vergebung für die von Deutschen begangenen Verbrechen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rede von Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul bei den Gedenkfeierlichkeiten der Herero-Aufstände am 14. August 2004 in Okakarara Deutsche Botschaft Windhuk