Hermann Lersner

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Hermann Lersner (* 18. Oktober 1535 in Marburg; † 13. Oktober 1613 in Lengsfeld) war ein deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lersner stammte aus einer Frankfurter Patrizierfamilie. Er studierte an der Universität Marburg und wurde dort zum Dr. iur. promoviert. 1564 erlangte er an der Universität eine Professur der Rechte. Am 29. Januar 1569 ernannte ihn Landgraf Ludwig der Ältere zum Rat und Diener von Haus aus. Von 1575 bis 1577, 1584/85 sowie 1588/89 war er Rektor der Universität und von 1579 bis 1605 war er dort Vizekanzler. Kurz bevor er aus dem Amt des Vizekanzlers schied, legte er seine Professur nieder.

Lersner war 1594 Hofgerichtsassessor am Hofgericht in Marburg sowie 1594, 1597, 1599 und 1603 Landtagsdeputierter bei den Landständen der Landgrafschaft Hessen.

Zu seinen Schwiegersöhnen zählte der Professor der Rechte und Mathematik Johann Kitzel, zu seinen Söhnen der Kanzler der Abtei Hersfeld und hessische Rat Heinrich Lersner (1573–1636).

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theses de litis contestatione; resp. Joh. Rodingus, Marburg 1579.
  • Theses de donationibus; resp. Jon. Hoenberger, Marburg 1580.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]