Hindenburgdenkmal (Windeck)

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Das Hindenburgdenkmal über Herchen-Bahnhof vor seiner Zerstörung durch die alliierten Streitkräfte

Auf der Reifershardt in Windeck stand einstmals ein Hindenburgdenkmal. Es wurde 1920 von Schülern der ehemaligen Otto-Kühne-Schule (heute: Bodelschwingh-Gymnasium Herchen) zu Ehren von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg errichtet. Das Denkmal lag zwischen dem Oberhaus, dem Hauptgebäude der ortsansässigen Schule, und der früher zur Schule gehörenden Burg Reifershardt. Das bronzene Hindenburgrelief, ein Werk des Bildhauers Melchior von Hugo, wurde von der Familie von Hugo vom Igelshof gestiftet.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Denkmal durch Fliegerbomben stark beschädigt. Das bronzene Reliefbild wurde in der Nachkriegszeit gestohlen, mutmaßlich von belgischen Besatzungssoldaten. Die losen Steine des Denkmals wurden später abgetragen. Nur die Aussichtsplattform blieb erhalten und ermöglicht heute einen schönen Blick über das Siegtal bei Herchen-Bahnhof.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolf-Rüdiger Weisbach: Vom Blitzauto zur Klümpches-Tante. Bilder und Geschichten aus dem alten Herchen. Verlag Kunst im Keller, Herchen 1997, ISBN 3-9804131-3-6.

Koordinaten: 50° 46′ 35,3″ N, 7° 31′ 6,5″ O