Histidindecarboxylase

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Histidindecarboxylase
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 662 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur Homodimer
Kofaktor Pyridoxal Phosphat (akt. Vitamin B6)
Bezeichner
Gen-Name HDC
Externe IDs
Enzymklassifikation
EC, Kategorie 4.1.1.22Lyase
Reaktionsart Decarboxylierung
Substrat L-Histidin
Produkte Histamin
Vorkommen
Homologie-Familie Decarboxylase
Übergeordnetes Taxon Tiere, Bakterien
Orthologe
Mensch Hausmaus
Entrez 3067 15186
Ensembl ENSG00000140287 ENSMUSG00000027360
UniProt P19113 P23738
Refseq (mRNA) NM_001306146 NM_008230
Refseq (Protein) NP_001293075 NP_032256
Genlocus Chr 15: 50.24 – 50.27 Mb Chr 2: 126.59 – 126.62 Mb
PubMed-Suche 3067 15186

Die Histidin-Decarboxylase (kurz HDC) ist ein Enzym, das die Bildung des biogenen Amins und Neurotransmitters Histamin durch Abspaltung von Kohlendioxid (Decarboxylierung) aus Histidin katalysiert. Als Kofaktor ist an das Enzym als prosthetische Gruppe gebundenes Pyridoxalphosphat (Vitamin B6) an der katalysierten Reaktion beteiligt. Die enzymatische Decarboxylierung von Histidin mit Hilfe der Histidin-Decarboxylase, welche der erste Schritt beim Abbau der Aminosäure Histidin und der letzte der Histamin-Biosynthese ist, findet in Tieren, Pflanzen und vielen Bakterien statt.[1]

Katalysierte Reaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C6H9N3O2C5H9N3 + CO2

Umwandlung von Histidin zu Histamin durch das Enzym Histidin-Decarboxylase

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. UniProt P19113

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]