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Hixterwald

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Waldrand mit Gedenktafel an Zeche Schwarze Adler
Pingen im Hixterwald

Der Hixterwald oder auch Sölder Holz[1] ist ein kleines zusammenhängendes Waldstück auf der Stadtgrenze zwischen Dortmund und Holzwickede.

Der Hixterwald erstreckt sich zwischen den Vororten Sölderholz und Lichtendorf im Westen und dem Holzwickeder Ortsteil Dudenroth im Osten. Das Profil des Waldes fällt von Süden am Kellerkopf nach Norden zum Selbachtal spürbar ab.

Der Hixterwald beherbergt die historische, ursprüngliche Quelle der Emscher, die am Emscherquellhof in fünf Quelltöpfen entspringt.

Schon die Ortsnamenendungen -holz und -rode deuten auf eine früher weit größere Ausdehnung des Waldes hin, ehe ihn Rodung und Holzeinschlag immer weiter einschränkten.

Besondere Bedeutung hat der Hixterwald als frühes Kohlerevier, da dort flözführende Schichten des Oberkarbons in steiler Lagerung zutage traten. Den Verlauf der Kohleflöze lassen die perlschnurartigen Pingenreihen erkennen.[2] Bereits im Jahr 1601 ist die „Anlegung einer Kohlengrube im Soldischen Geholtz“ dokumentiert.[3] Vielerorts finden sich noch Zeugnisse des primitiven Steinkohlenbergbaus im 18. und 19. Jahrhundert, darunter die Pingen mit ihren typischen Ringhalden,[4] Spuren einstiger Transportwege und Schachtreste der Zeche Schwarze Adler, deren Kohleförderung 1845 endete.[5] Eine Teilstrecke des Holzwickeder Bergbauwanderweges erschließt die Relikte der Bergbaugeschichte im Hixterwald.[6]

  • Joachim Huske: Der ehemalige Bergbau im Raum Holzwickede. Regio-Verlag, Werne 2003, ISBN 3-929158-16-7.
  • Bernhard Jungnitz: Natur & Kultur. In Holzwickede ist beides im Hixterwald vereint. In: Jahrbuch Kreis Unna, Jg. 46 (2025), S. 144–149.
  1. Joachim Huske: Der ehemalige Bergbau im Raum Holzwickede. Regio-Verlag, Werne 2003, S. 14.
  2. Förderverein Bergbauhistorischer Stätten – Ruhrrevier: Bergbaurundweg Holzwickede, abgerufen am 21. Oktober 2025.
  3. Bergbauhistorische Wanderung im Hixterwald, abgerufen am 21. Oktober 2025.
  4. Pingen im Hixterwald, abgerufen am 21. Oktober 2025.
  5. Heinz Assmann (Hrsg.): Menschen, Zechen und soziale Stätten des Ruhrbergbaus im östlichen Revier. Regio-Verlag, Werne 2010, ISBN 978-3-929158-25-0, S. 33.
  6. Historischer Bergbaurundweg Holzwickede, ruhrgebiet-industriekultur.de, abgerufen am 21. Oktober 2025.

Koordinaten: 51° 29′ 4,8″ N, 7° 36′ 13,8″ O