Hukedicht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hukedicht
Allgemeine Informationen
Herkunft Winterthur, Schweiz
Genre(s) Punkrock, Garage
Gründung 1994, 2017
Auflösung 2006, 2017
Letzte Besetzung
Elvis Trinkel
Lord Latex
Pim Peter aka P. Relli
Marino Marroni
Hogger
Ehemalige Mitglieder
Jeep Jack
Hukedicht während eines Halbzeitkonzerts in der Bierkurve im Stadion Schützenwiese des FC Winterthur. Es war ihr zweitletzter Auftritt vor ihrer Auflösung 2006.

Hukedicht war eine Schweizer Punkrockband aus Winterthur. Die Band wurde 1994 gegründet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band war innerhalb der Punkrock-Szene und gab regelmässig Konzerte in der Schweiz, Deutschland, Holland und anderen europäischen Ländern. Insgesamt spielten sie während ihrer Karriere an über 200 Konzerten, insbesondere in der Zeit von 2001 bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2006.[1] Der Stil der Band ist ein harter, gitarrenbetonter Punkrock ohne Zuhilfenahme von digitalen Hilfsmitteln wie Synthesizern; die Lieder sind alle auf englisch geschrieben.

Nach ihrer ersten Demo-CD It's a Hula Hula Burnout im Jahr 2000, das eigentlich selbst schon ein Album ist, kam ein Jahr darauf mit Turbo Charged Understatement ihr erstes richtiges Album raus. Zum Titel «Two Bottles of Rum», in dem Rams, Frontmann der 1978 gegründeten Punkband The Bucks, ein Gastspiel hat, existiert auch ein Musikvideo. Nachdem Hukedicht 2002 eine Split-Vinyl mit Admiral James T. veröffentlicht hatte, erschien im Jahr darauf ihr letztes eigenständiges Album unter dem Titel United Horror of Rock ’n’ Roll. Darauf ist zu einem der Titel «Son of a Gun» mit William White und zum anderen «Hard Rock City», eine Hommage an ihre Heimatstadt Winterthur, zu finden.

2005 erschien die letzte Produktion von Hukedicht, eine Split-Album mit Teenage Kings aus Zürich. Auf dieser CD mit dem Namen Fist Fight Story tragen die zwei Bands fünf verschiedene Runden gegeneinander aus um sich am Schluss mit einer Punkversion des Liedes «We Are the World» wieder zu versöhnen.

Da der Sänger der Band, Elvis Trinkel, in die USA auswanderte, löste sich Hukedicht nach einer Abschlussparty am 21./22. Oktober 2006 im Gaswerk in Winterthur auf, bei dem auch Peter Pan Speedrock spielte. In den USA gründete Elvis eine Gruppierung namens «Hukedicht USA», die nun in seiner neuen Heimat aktiv ist. Zwei Jahre später, am 23. Dezember 2008, gab die alte Hukedicht-Band im Gaswerk nochmals ein letztes Konzert.

Am 1. Juni 2017 gab Hukedicht ein erstes Comeback-Konzert. Nach mehreren Konzerten und einem letzten Konzert im Kulturzentrum Gaswerk, dass von Radio Stadtfilter live übertragen wurde, hat sich Hukedicht am 22. Dezember 2017 erneut aufgelöst.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band gab drei Alben heraus und veröffentlichte zwei Splits:

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: It's a Hula Hula Burnout (Album, DEMO-CD)
  • 2001: Turbo Charged Understatement (Album, CD)
  • 2003: United Horror of Rock ’n’ Roll (Album, CD)

Splits[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sampler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Keep On Rockin' Gaswerk / Titel: «No sex at All»
  • 2002: punx.ch Compilation Chapter One / Titel: «Song about»
  • 2003: A Tribute to Eddie Cochran "He's Something Else" / Titel: «Nervous Breakdown»
  • 2004: Infected (Bike-DVD) / Titel: «Wild Wild Race»
  • 2004: Swiss Punk Sampler! / Titel: «Hole in One»
  • 2005: Swiss Rocks / Titel: «I Wanna Go Go»
  • 2006: Bierkurve im Halbfinal (Kurzdokumentation) / Titel: «Hard Rock City» (erste Strophe und Refrain)
  • 2010: Winti Kickt Winti Rockt / Titel: «Hard Rock City»

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konzertliste der Band, die einst auf ihrer offiziellen Seite zu finden war; heute kann sie noch auf ihrer Facebook-Seite eingesehen werden: [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]