ILS–Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
ILS–Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Kategorie: Forschungseinrichtung
Bestehen: seit 2008
Rechtsform des Trägers: gGmbH
Standort der Einrichtung: Dortmund
Entstanden aus: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen
Fächer: Sozialwissenschaften
Fachgebiete: Stadtentwicklung
Leitung: Stefan Siedentop, wissenschaftlicher Direktor
Homepage: www.ils-forschung.de

Das ILS–Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ist ein raumwissenschaftliches außeruniversitäres Forschungsinstitut mit Sitz in Dortmund. Bis 2019 bestand zudem ein Außenbüro in Aachen. Als gGmbH wurde es 2008 gegründet; seine Ursprünge gehen jedoch auf zwei Ressortforschungseinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen zurück, das Anfang der 1970er Jahre gegründete Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) und das 2003 mit diesem vereinigte Landesinstitut für Bauwesen (LB). Zwischen 2003 und Ende 2007 trug es den Namen Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS NRW). 2013 wurde Stefan Siedentop als Nachfolger von Rainer Danielzyk, der die Leitung seit 2001 innegehabt hatte,[1] wissenschaftlicher Direktor. Zweiter Direktor des ursprünglichen ILS war von 1994 bis 1999 der spätere Dortmunder Stadtdirektor und Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Das ILS war von 2009 bis 2015 assoziiertes Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft[2][3] und bildet zusammen mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig, dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden, der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover sowie dem Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner bei Berlin das 5R-Netzwerk der raumwissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem ist es Gründungsmitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oldenburger Geograph Direktor des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung Pressemeldung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vom 8. September 2003
  2. ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (assoziiert) (Memento des Originals vom 23. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leibniz-gemeinschaft.de Website der Leibniz-Gemeinschaft
  3. Stellungnahme des Senats Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), Dortmund. Abgerufen am 27. Mai 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 30′ 54,6″ N, 7° 28′ 18,2″ O