Ich, der Robot

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für weitere Bedeutungen siehe die Begriffsklärungsseite I, Robot

Ich, der Robot (Titel im Original: „I, Robot“) ist ein von Isaac Asimov 1950 veröffentlichter Roman, der neun inhaltlich zusammenhängende Kurzgeschichten durch eine Rahmenhandlung miteinander verbindet. Die einzelnen Erzählungen erschienen zwischen 1940 und 1950 in verschiedenen Science-Fiction-Magazinen. Die deutsche Erstausgabe kam 1952 unter dem Titel Ich, der Robot im Rauch Verlag heraus.

Das Buch gilt als Klassiker der Science-Fiction-Literatur. In der Erzählung Runaround werden die drei Robotergesetze von Asimov zum ersten Mal postuliert.

Inhalt[Bearbeiten]

Die Rahmenhandlung besteht aus einem Interview des Erzählers mit der Hauptfigur Dr. Susan Calvin, einer Roboterpsychologin, die beim führenden Hersteller von Robotern, U.S. Robots, arbeitet. In einem Rückblick auf ihr Leben beschreibt Calvin die Entwicklungsgeschichte der Roboter, die in neun Kurzgeschichten chronologisch erzählt wird. Der Autor beschreibt dabei die Probleme, Ängste und die philosophischen und moralischen Fragestellungen, die aus der Existenz von Robotern entstehen, die sich immer weniger von Menschen unterscheiden und diesen in vielen Belangen sogar überlegen sind. Zugleich zeigt er auch die Stärken und Schwächen des Menschen im Vergleich zu Robotern auf.

Enthaltene Erzählungen[Bearbeiten]

  • Robbie (Robbie), (zuerst als Strange Playfellow in Super Science Stories, September 1940).
  • Runaround (Runaround), (zuerst in Astounding, März 1942).
  • Vernunft (Reason), (zuerst in Astounding, April 1941)[1]
  • Erst den Hasen fangen! (Catch that rabbit),(zuerst in Astounding, Februar 1944).
  • Ein Lügner (Liar), (zuerst in Astounding, Mai 1941).
  • Kleiner verlorener Robot (Little lost robot), (zuerst in Astounding, März 1947).
  • Flucht (Escape), (zuerst als Paradoxical Escape in Astounding, August 1945).
  • Beweismaterial (Evidence), (zuerst in Astounding, September 1946).
  • Der vermeidbare Konflikt (The evitable conflict), (zuerst in Astounding, Juni 1950).

Relevante Filminhalte[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Isaac Asimov: I, Robot. Gnome Press, 1950 (englische Erstausgabe).
  •  Isaac Asimov: Ich, der Robot. Rauch-Verlag, Düsseldorf 1952 (deutsche Erstausgabe).
  •  Isaac Asimov: Ich, der Robot. Verlag Das Neue Berlin, DDR 1982 (mit einem Nachwort von Ingo Schwarz).
  •  Isaac Asimov: Meine Freunde, die Roboter. Heyne, München 1982/2002, ISBN 9783453215313 (enthält neben Ich, der Robot auch die Sammlungen Geliebter Roboter und Der Zweihundertjährige).
  •  Isaac Asimov: Alle Roboter-Geschichten. Bastei Lübbe, Köln 2007/2010/2011, ISBN 9783404233175.

Notizen[Bearbeiten]

  1. udT Logik übersetzt von Peter Naujack, in: Roboter, Fischer TB 1971 ISBN 9783436013639 S. 7 - 27. Zuerst Diogenes Verlag, 1962. Auch in Die besten SF-Geschichten, 1970. Auch in Maschinenmenschen. Hg. Erik Simon. Neues Berlin, Berlin 1980