Indexierung (Grammatik)

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Unter dem Begriff der Indexierung fasst man in der Sprachtypologie die konkreteren Begriffe der Kongruenz (engl. „agreement“) und der Kreuzreferenz. (engl. „cross-reference“) zusammen. Beide beziehen sich darauf, dass in vielen Sprachen in korrekt gebildeten Sätzen zusammengehörige Satzglieder in gewissen grammatikalischen Eigenschaften übereinstimmen müssen.[1] Beispielsweise in einem deutschen Ausdruck, wie „eines schönen Tages“, stimmen Fall, grammatisches Geschlecht und Ein- oder Mehrzahl überein. Täten sie das nicht, wäre er sprachlich falsch gebildet, wie „einer schönen Tages“, wohingegen „einer schönen Frau“ in Ordnung ist.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Haspelmath: Argument Marking in Ditransitive Alignment Types. In: Linguistic Discovery. Bd. 3, Heft 1, 2005, Seiten 1–21.