Infrarot-Cirrus

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Als Infrarot-Cirrus wird schwache Infrarotstrahlung von interstellarem Staub in der Milchstraße bezeichnet.

Die Temperatur der Staubkörner liegt im Bereich von 30 bis 40 K. Der Infrarot-Cirrus ist mindestens 1000 AE von der Sonne entfernt und unterscheidet sich dadurch vom wesentlich wärmeren und sonnennäheren Zodiakallicht.

Der Infrarot-Cirrus besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Staubteilchen, die nicht größer als die von Tabak-Rauch sind. Die Partikel bestehen vermutlich aus in Supernova-Explosionen entstandenem oder aus Sternwinden auskondensiertem Kohlenstoff.

Der Name hat seinen Ursprung im Cirrus-Wolken ähnelnden Aussehen des Infrarot-Cirrus auf Computer-Bildern und wurde von einem Team um Low 1984 vorgeschlagen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. M. G. Hauser: 'Infrared cirrus' - New light on the interstellar medium. In: 2nd MIT, Haystack Observatory, and NSF, Haystack Observatory Meeting on Interstellar Matter. 10. Juni 1987, abgerufen am 6. Juni 2015 (englisch).