Iron & Wine

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Sam Beam (2008)

Iron & Wine ist der Name, unter dem der amerikanische Singer-Songwriter Sam Beam (* 26. Juli 1974) auftritt und veröffentlicht. Den Namen Iron & Wine hat Beam einem Nahrungsergänzungsmittel namens „Beef Iron & Wine“ entlehnt, das er während Filmaufnahmen in einem Geschäft entdeckte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beam wuchs in der Nähe von Columbia, South Carolina auf und schloss ein Studium der Filmwissenschaften an der Florida State University ab, lebt aber jetzt in Dripping Springs, nahe Austin in Texas. Bevor er mit seiner Musik Erfolg hatte, lehrte er an der University of Miami Film und Cinematographie. Er hatte schon lange Lieder geschrieben, als ihm ein Freund ein Vier-Spur-Aufnahmegerät lieh. Eines seiner Demos machte Jonathan Poneman, den Plattenchef von Sub Pop, auf ihn aufmerksam, der ihm prompt einen Plattenvertrag anbot.

2002 veröffentlichte Beam sein erstes Album The Creek Drank the Cradle, dessen Stücke er allein bei sich zu Hause eingespielt hatte. Weitere eigene Aufnahmen erschienen 2003 auf der EP The Sea & the Rhythm. Sein zweites Studioalbum Our Endless Numbered Days (2004) wurde hingegen mit Gastmusikern in einem professionellen Tonstudio aufgenommen. Es folgten die EP Woman King im Februar 2005 und im September 2005 die EP In the Reins, eine Zusammenarbeit mit Calexico, mit denen Beam auch auf Tour ging. Auf dem dritten Album The Shepherd’s Dog traten Joey Burns und Paul Niehaus von Calexico ebenso als Gäste auf wie die Jazzmusiker Matt Lux und Rob Burger.

Das wohl bekannteste Stück von Iron & Wine ist jedoch eine Coverversion, die durch die Verwendung in einem Werbespot und im Film Garden State populär wurde: Such Great Heights, im Original von The Postal Service.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 Our Endless Numbered Days 158
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. März 2004
2007 The Shepherd’s Dog 74
(1 Wo.)
24
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2007
2011 Kiss Each Other Clean 90
(1 Wo.)
74
(1 Wo.)
57
(1 Wo.)
32
(1 Wo.)
2
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Januar 2011
2013 Ghost on Ghost 100
(1 Wo.)
40
(2 Wo.)
26
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. April 2013
2017 Beast Epic 60
(1 Wo.)
44
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. August 2017

Weitere Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2005 Woman King 128
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2005
EP
In the Reins 135
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2005
EP
2009 Around the Well 25
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2009
Kompilation
2015 Sing into My Mouth 116
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Juli 2015
Kollaboration mit Ben Bridwell
2016 Love Letter for Fire 173
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. April 2016
Kollaboration mit Jesca Hoop

Weitere Alben

  • 2002 The Creek Drank the Cradle
  • 2005 Iron & Wine Live Bonnaroo
  • 2009 Norfolk 6/20/05
  • 2011 Morning Becomes Eclectic
  • 2015 Archive Series Volume No. 1

EPs und Singles

  • 2002 März 2002 Sub Pop Singles Club CD (Single)
  • 2002 Iron & Wine Tour EP
  • 2002 Call Your Boys b/w Dearest Forsaken (EP)
  • 2003 The Sea & The Rhythm (EP)
  • 2004 Iron & Wine iTunes Exclusive EP
  • 2004 Passing Afternoon (Single)
  • 2004 In Good Company Soundtrack
  • 2004 Garden State Soundtrack
  • 2004 The Trapeze Swinger (Single) (Soundtrack zu „Reine Chefsache“)
  • 2006 Live Session EP (exklusiv bei iTunes)
  • 2006 Such Great Heights EP
  • 2007 Boy with a Coin EP
  • 2008 Flightless Bird, American Mouth (Soundtrack zu „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“)
  • 2010 Walking Far from Home (Single)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]