Iryna Zilyk

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Iryna Zilyk (2014)

Iryna Andrijiwna Zilyk (ukrainisch Ірина Андріївна Цілик; * 18. November 1982 in Kiew, Ukrainische SSR) ist eine ukrainische Schriftstellerin und Regisseurin. Für den Film „Die Erde ist blau wie eine Orange“ wurde Iryna Zilyk zur Gewinnerin des Regiepreises auf dem Sundance Film Festival 2020.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iryna Zilyk studierte an der Nationale Universität für Theater, Kinematografie und Fernsehen|Kiewer Nationalen Universität für Theater, Kinematografie und Fernsehen. Sie arbeitet heute als Regisseurin.

Außerdem verfasst sie Gedichte, Lieder und Prosatexte, die ins Deutsche, Englische, Französische, Tschechische, Litauische und Polnische übersetzt wurden. Ausgewählte Werke wurden auf verschiedenen internationalen literarischen Festivals und Veranstaltungen präsentiert, u. a. Poesiefestival Berlin 2017, Leipziger Buchmesse 2017, Frankfurter Buchmesse 2016, „Lyrik für Alle“ (Babelsprech-Konferenz, Salzburg 2016), Buchmesse Vilnius 2016, Meridian Czernowitz (Ukraine, 2015–2016), Author’s Reading Month (Tschechien, Slowakei 2016), Vilenica International literary festival (Slowenien 2008) und andere.

Sie ist mit dem Schriftsteller Artem Tschech (Артем Чех) verheiratet und hat einen Sohn.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Erde ist blau wie eine Orange (ukrainisch Земля блакитна, ніби апельсин; Dokumentarfilm, 74 Min', 2020). Die Weltpremiere fand beim Sundance Film Festival 2020 statt und wurde dort mit dem „Directing Award: World Cinema Documentary“ ausgezeichnet. Die Europapremiere des Filmes fand bei den Internationale Filmfestspiele Berlin 2020 in der Sektion „Generation“ statt. Außerdem wurde der Film beim Docudays UA International Human Rights Documentary Film Festival 2020 mit zwei Hauptpreisen ausgezeichnet und offiziell für die Teilnahme am Museum of Modern Art Doc Fortnight (USA), Copenhagen International Documentary Festival, Hot Docs Canadian International Documentary Festival, Cleveland International Film Festival, Thessaloniki Documentary Festival, Institute of Contemporary Arts: Frames of Representation (UK), DOK.fest München und an mehr als 20 anderen internationalen Filmfestivals weltweit ausgewählt.
  • Tayra (ukrainisch Тайра, kurze Doku, 10', 2017) und Kind (ukrainisch Малиш, kurze Doku, 15', 2017) für den Almanach "Unsichtbares Bataillon" über ukrainische Frauen im Krieg in der Ostukraine.
  • Gedenkfeier (ukrainisch Помин). Kurzfilm, 24', 2012.[1] Wurde mit dem Preis der Ökumenischen Jury auf dem Molodist International Film Festival ausgezeichnet. Der Film nahm offiziell an den Wettbewerben von mehr als 30 Filmfestivals teil, darunter: „Drama International Short Film Festival“ (Griechenland, 2013), „Women Make Waves“ (Taiwan, 2013), «Tehran International Short Film Festival» (Iran, 2013), „Odessa International Film Festival“ (Ukraine, 2013). Der Film wurde in den Filmalmanach „Ukrainian New Wave. Romantigue“ aufgenommen, der 2013 in der Ukraine erschien.
  • Blue Hour (ukrainisch Вдосвіта). Kurzfilm, 10', 2008. 

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Depth of Field (ukrainisch Глибина різкості; Gedichtsammlung), 2016.
  • Qi (ukrainisch Ці; Gedichtsammlung), 2007.

Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Red Marks on Black (ukrainisch Червоні на чорному сліди; Kurzgeschichten), 2015.
  • Birthmarks (ukrainisch Родимки; Kurzgeschichten), 2013.
  • The Day After Yesterday (ukrainisch Післявчора; Roman), 2008.

Kinderbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The City-tale of One’s Friendship (ukrainisch МІСТОрія однієї дружби; Abenteuerroman für Kinder), 2016.
  • Such an Interesting Life (ukrainisch Таке цікаве життя; Kinderbuch), 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Iryna Zilyk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Trailer zum Film "Gedenkfeier" (2012) (auf russisch)