Istituto dell’Enciclopedia Italiana

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Treccani-Stand auf der Turiner Buchmesse 2006

Der Istituto dell’Enciclopedia Italiana ist ein 1925 gegründeter italienischer Verlag mit Sitz in Rom. Bekannt wurde er durch die Universalenzyklopädie Enciclopedia Italiana di scienze, lettere ed arti, auch EnciclopediaTreccani genannt. Die Rechtsform ist eine Aktiengesellschaft, der Jahresumsatz betrug 2014 50,7 Millionen Euro.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde der Istituto am 18. Februar 1925 in Rom von Giovanni Treccani als Gründungspräsident mit Calogero Tumminelli als Verlagsleiter, dem Philosophen Giovanni Gentile als wissenschaftlichem Leiter, dem Sprachwissenschaftler Antonino Pagliaro als Chefredakteur, Gian Alberto Blanc, Pietro Bonfante, dem Marschall von Italien Luigi Cadorna, dem Finanzminister Alberto De Stefani, dem Historiker Gaetano De Sanctis, dem Wirtschaftswissenschaftler Luigi Einaudi, dem Maler Vittorio Grassi, dem Arzt Ettore Marchiafava, dem Juristen Silvio Longhi, dem Schriftsteller Ferdinando Martini, dem Journalisten Ugo Ojetti, dem Historiker Francesco Salata, dem Politiker Vittorio Scialoja, dem Wirtschaftswissenschaftler Angelo Sraffa, dem Admiral Paolo Thaon di Revel und Tommaso Tittoni.[2]

Die erste Ausgabe der Enciclopedia Italiana, bestehend aus 35 Textbänden und einem Indexband, wurde von 1929 bis 1937 herausgegeben. Der Verlag ist ebenfalls Herausgeber des Dizionario Biografico degli Italiani.

1988 erhielt der Istituto die nationale Goldmedaille für kulturelle Verdienste (Medaglia d’oro ai benemeriti della cultura e dell’arte).[3]

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bilancio 2014. Istituto della Enciclopedia Italiana fondata da Giovanni Treccani s.p.a., S. 2 (italienisch, [Abruf am 2. Juni 2016]).
  2. Amedeo Benedetti, L’Enciclopedia Italiana Treccani e la sua biblioteca, „Biblioteche Oggi“, Mailand, n. 8, Oktober 2005, S. 39–46.
  3. http://www.quirinale.it/elementi/DettaglioOnorificenze.aspx?decorato=255