Jörg Strübing

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Jörg Strübing (* 19. September 1959 in Hamburg) ist ein deutscher Soziologe. Er lehrt als Akademischer Oberrat und außerplanmäßiger Professor an der Universität Tübingen. Er hat maßgeblich den Begriff Webnografie geprägt, eine qualitative Forschungsmethode zur Untersuchung von kulturellen und sozialen Praktiken im Internet.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jörg Strübing studierte von 1979 bis 1987 Soziologie, Sozialpädagogik und Erziehungswissenschaften an der Universität Kassel. Von 1988 bis 1993 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel, wo er 1993 promovierte. In den Jahren 1994–2004 hatte Strübing Positionen als wissenschaftlicher Assistent und wissenschaftlicher Oberassistent an der Freien und an der Technischen Universität Berlin inne. 2003 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin. Seit 2004 ist er Privatdozent an der Universität Tübingen, wo er 2007 zum außerplanmäßigen Professor für Soziologie ernannt wurde.

Arbeitsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strübing befasst sich vorrangig mit qualitativ-interpretativen Methoden der empirischen Sozialforschung, der interaktionistischen Sozialtheorie, der Mikrosoziologie, sowie der Wissenschafts- und Technikforschung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]