Jürgen-Schumann-Kaserne

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DeutschlandFlag of Germany (state).svg Jürgen-Schumann-Kaserne
Haupteingang der Jürgen-Schumann-Kaserne

Haupteingang der Jürgen-Schumann-Kaserne

Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Gemeinde Appen Wappen.png Appen
Koordinaten: 53° 39′ 16″ N, 9° 42′ 34″ OKoordinaten: 53° 39′ 16″ N, 9° 42′ 34″ O
Eröffnet 1936
Stationierte Truppenteile
Unteroffizierschule (Lw) DeutschlandFlag of Germany (state).svg
Alte Kasernennamen
1936–1975 Fliegerhorst Uetersen
Marseille-Kaserne
Deutsches ReichWar ensign of Germany (1938-1945).svg
DeutschlandFlag of Germany (state).svg
Ehemals stationierte Truppenteile
Luftwaffenmuseum DeutschlandFlag of Germany (state).svg
Jürgen-Schumann-Kaserne (Schleswig-Holstein)
Jürgen-Schumann-Kaserne

Lage der Jürgen-Schumann-Kaserne in Schleswig-Holstein

Die Jürgen-Schumann-Kaserne (bis 2021 Marseille-Kaserne) ist eine Kaserne der Bundeswehr in Appen im Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein und Heimat der Unteroffizierschule der Luftwaffe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1935 wurde der Fliegerhors Uetersen errichtet mit nördlich angrenzender Truppenunterkunft. Diese wurde im Oktober 1975 in Marseille-Kaserne nach dem deutschen Jagdflieger Hans-Joachim Marseille (1919–1942) umbenannt. Die Kaserne nutzt, abgetrennt vom heutigen Flugplatz Uetersen, Teile der ehemaligen Kasernenanlagen des Fliegerhorsts. Das Luftwaffenausbildungsregiment 1 führte die Grundausbildung für verschiedene Verwendungsbereiche durch. Am 4. Juli 1988 wurde die Unteroffizierschule der Luftwaffe in der Kaserne aufgestellt. 1995 wurde das Luftwaffenmuseum, das bis dahin ebenfalls auf dem Gelände beheimatet war, auf den ehemaligen Flugplatz Berlin-Gatow verlegt. Am 24. November 2021 wurde die Marseille-Kaserne nach Jürgen Schumann benannt, des bei der Entführung des Flugzeugs „Landshut“ ermordeten Piloten und ehemaligen Flugzeugführers der Luftwaffe.[1]

Dienststellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungsstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gelände der Kaserne stehen auch nach dem Abzug des Luftfahrtmuseums noch ein Lockheed F-104 Starfighter (Lage) sowie zwei Hawk-Startgeräte (Lage).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Schmidt und Henner Feddersen: Jürgen-Schumann-Kaserne – Neuer Name für die Heimat der Unteroffizierschule der Luftwaffe. In: bundeswehr.de. 24. November 2021, abgerufen am 4. Dezember 2021.