Jürgen Scheffran

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Jürgen Scheffran, 2012

Jürgen Scheffran (* 1957) ist Professor für Klimawandel und Sicherheit am Institut für Geographie der Universität Hamburg. Er ist Leiter der Forschungsgruppe Climate Change and Security (CLISEC) innerhalb der Exzellenzinitiative “Integrated Climate Systems Analysis and Prediction” (CliSAP) am KlimaCampus Hamburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur in Altenkirchen absolvierte Jürgen Scheffran von 1976 bis 1983 ein Studium der Physik an der Philipps-Universität Marburg, das er als Diplom-Physiker abschloss. Schon während des Studiums widmete er sich interdisziplinären Fragestellungen des Umweltschutzes und der Konfliktforschung. Scheffran promovierte 1989 an der Philipps-Universität mit dem Thema Strategische Abwehr, Abrüstung und Stabilität. Danach übernahm er von 1993 bis 1999 Forschungsaufgaben als Wissenschaftlicher Assistent in der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit an der TU Darmstadt. Von 2001 bis 2004 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), tätig in den Arbeitsbereichen Global Change and Social Systems sowie Integrated Systems Analysis. Im Jahr 2003 nahm er außerdem eine Gastprofessur an der Pariser Sorbonne wahr. Von 2004 bis 2009 übernahm er Forschungs- und Lehraufgaben als Hochschullehrer der University of Illinois. Seit August 2009 ist er Professor für Klimawandel und Sicherheit im Fachbereich Geographie der Universität Hamburg.[1] Scheffran untersucht als Forscher, welche gesellschaftlichen Konflikte die Klimaverschiebung auslöst: Konfliktsituationen um knappe Ressourcen, Verteuerung von Energie und Lebensmitteln, Wassermangel, Verlust von fruchtbarem Land durch Überschwemmungen.[2]

Er ist mit Marianne Kolter verheiratet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. uni-hamburg.de: Biografie (Memento des Originals vom 16. März 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-hamburg.de, abgerufen am 6. April 2012
  2. abendblatt.de: Wie Computermodelle weltweit Kriege um Wasser oder Öl verhindern können, abgerufen am 7. April 2012