Universität Hamburg

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Universität Hamburg
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Motto der Forschung, der Lehre, der Bildung[1]
Gründung 28. März 1919
Trägerschaft Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Ort Hamburg
Bundesland Hamburg
Land Deutschland
Präsident Dieter Lenzen
Studenten 42.890 WS 2016/17[2]
Mitarbeiter 12.458 (davon 7.174 Medizin; 2016)[3]
davon Professoren 704 (davon 146 Medizin)
Jahresetat 454 Millionen Euro plus 211 Millionen Euro Drittmittel[4]
Netzwerke Verbund Norddeutscher Universitäten
Website www.uni-hamburg.de

Koordinaten: 53° 34′ 1″ N, 9° 59′ 2″ O

Karte: Hamburg
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Universität Hamburg
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Hamburg

Die Universität Hamburg ist mit über 40.000 Studierenden[5] die größte Universität in der Freien und Hansestadt Hamburg, die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung in Norddeutschland und eine der größten Hochschulen in Deutschland. Ihren Hauptsitz hat sie seit ihrer Gründung 1919 im Stadtteil Rotherbaum. Die Universität ist in acht Fakultäten gegliedert, die 150 Studiengänge anbieten.[6]

Die Universität beteiligt sich seit 2012 nicht mehr an Rankings, findet sich aber weiterhin in internationalen Ranglisten wieder. Unter anderem wird sie 2017 im Times Higher Education Ranking[7] und Shanghai-Ranking[8], dem U.S. News & World Report[9] sowie den CWTS Leiden[10] und CWUR[11] Rankings unter den führenden 200 Universitäten weltweit gelistet, was weniger als 1 % aller Institutionen entspricht.[12]

Unter den 106 deutschen Universitäten[13] zählen die bedeutendsten Rankings die Universität Hamburg zu den besten 10–20 Universitäten, die höchsten Platzierungen erreicht sie dabei 2017 im Webometrics Ranking of World Universities (Platz 5) und U.S. News & World Report (Platz 7).[14][15][16][17]

Mit der Universität Hamburg werden bis dato fünf Nobelpreisträger assoziiert.

Zur Erforschung der eigenen Geschichte wurde die Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte eingerichtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgründungszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptgebäude
Hauptgebäude, Seitenflügel (2005)
Audimax (2005)
„Phil-Turm“ auf dem Campus (2004), gebaut in den 1960ern
„Wiwi-Bunker“, gebaut in den 1970ern
„Geomatikum“, gebaut in den 1970ern

Als Johannes Bugenhagen 1529 in Hamburg war, um der protestantisch gewordenen Stadt eine neue Schul- und Kirchenordnung zu geben, gründete er im ehemaligen Kloster St. Johannis Hamburgs erste höhere Lehranstalt, die Gelehrtenschule des Johanneums. Aus Anlass der Gründung wurde auch die städtische Bibliothek (von 1479) erneuert.

Wegen des starken Zulaufes zum Johanneum und zur Abwehr der Abwanderung von jungen Leuten an die Gymnasien in Stade und Bremen wurde 1613 das Akademische Gymnasium gegründet, das in zweijährigen Studien auf den Besuch einer Universität vorbereitete. Das Kollegium bestand aus vier, später sechs Professoren. Bekanntester Rektor dieser beiden Institutionen war der geborene Lübecker Arzt Joachim Jungius, der von 1628 bis 1657 in Hamburg wirkte. Danach vernachlässigten Rat und Bürgerschaft jahrhundertelang die öffentliche akademische Bildung in Hamburg. Hamburg war eine Handelsrepublik mit überseewirtschaftlichen Interessen, seine Bildungsbedürfnisse befriedigte das Patriziat selbst über Hauslehrer und private Akademien aus eigener Tasche. Die bedeutendsten Einrichtungen waren die Handelsakademie Hamburg, die 1768 unter maßgeblicher Beteiligung von Johann Georg Büsch gegründet wurde und deren bedeutendster Absolvent Alexander von Humboldt war, sowie die Hamburger Sternwarte von 1801, in der es vorrangig um Navigation ging.

Das modernere Christianeum im benachbarten Altona, von der dänischen Krone kräftig gefördert, verstärkte ab 1738 den Schwund von Interessenten an den öffentlichen höheren Schulen. 1837 hatte die Gelehrtenschule 125 Zöglinge, das Akademische Gymnasium 18 (Einwohner Hamburgs 1806: 130.000).

Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde das glücklose Akademische Gymnasium geschlossen und durch den Senat ein Allgemeines Vorlesungswesen zur Weiterbildung und Verbreitung der Wissenschaft gegründet, das heute noch besteht. Der Lehrkörper bestand aus Gastdozenten und den Direktoren der wissenschaftlichen Anstalten Hamburgs (Chemisches Staatslaboratorium, Physikalisches Staatslaboratorium, Botanischer Garten Hamburg, Laboratorium für Warenkunde). 1900 kam das Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten hinzu. Erst 1910 genehmigte der Senat die ersten beiden öffentlichen höheren Mädchenschulen in Hamburg, nachdem bereits seit 60 Jahren auch Nicht-Protestanten an den höheren Schulen aufgenommen werden konnten.

Gründungszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang des 20. Jahrhunderts strebten vermögende Privatleute die Gründung einer staatlichen Universität an, Anträge an Hamburgs Senat und Bürgerschaft blieben aber ohne Erfolg. Obwohl Werner von Melle sich als Senator und später als Bürgermeister den Zusammenschluss dieser Einrichtungen zu einer Universität zur Lebensaufgabe gemacht hatte, scheiterte dieser Plan in der nach Klassenwahlrecht zusammengesetzten Bürgerschaft. Dort überwogen die Stimmen, die Hamburg auf seine dominierende Rolle als Handelsmetropole beschränkt wissen wollten und sowohl die Kosten einer Universität als auch die gesellschaftlichen Ansprüche ihrer Professoren scheuten.[18] Die Befürworter gründeten die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung 1907 und das Hamburgische Kolonialinstitut 1908. Die erstgenannte Institution unterstützte die Anwerbung von Gelehrten für die Lehrstühle des Allgemeinen Vorlesungswesen und die Finanzierung von Forschungsreisen, das Hamburgische Kolonialinstitut war für alle Bildungs- und Forschungsfragen für alle überseeischen Gebiete zuständig. In demselben Jahr bewilligte die Bürgerschaft einen Bauplatz auf der Moorweide für die Errichtung des von Edmund Siemers gestifteten Vorlesungsgebäudes für das allgemeine Vorlesungswesen. Das Gebäude wurde am 13. Mai 1911 von Siemers an den damaligen Bürgermeister Max Predöhl feierlich übergeben.[19] Heute ist das Gebäude der Sitz der Verwaltung der Universität. Der Erste Weltkrieg unterbrach die Bemühungen um die Errichtung einer Universität in der Hansestadt.

Nach Kriegsende machte die erste frei gewählte Bürgerschaft 1919 mit Werner von Melle einen der bekanntesten Universitäts-Befürworter zum Senatsmitglied (daselbst zum Ersten Bürgermeister und Hochschulpräses gewählt) und beschloss ein Vorläufiges Gesetz über eine Hamburgische Universität und Volkshochschule. Die Zahl der ordentlichen Hamburger Professuren wurde von 19 auf 39 erhöht. Neben den Staatsinstituten gingen das Kolonialinstitut und das Allgemeine Vorlesungswesen in der Universität auf. Das Allgemeine Krankenhaus Eppendorf wurde hingegen erst im Jahr 1934 zum Universitätskrankenhaus.

1929/30 war Ernst Cassirer in Hamburg einer der ersten jüdischen Rektoren in Deutschland.

Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Weimarer Republik erlebte die Universität ihre erste Blüte. Mehrere tausend Studenten waren ständig an den vier Fakultäten eingeschrieben, Gelehrte wie Albrecht Mendelssohn Bartholdy, Aby Warburg und Ernst Cassirer kamen an die aufstrebende Universität. Die Zahl der ordentlichen Professoren wuchs bis 1931 auf 75. Weil besonders Studenten unter der schlechten Wirtschaftslage zu leiden hatten, die in der Republik zu jener Zeit herrschte, wurde 1922 der Verein Hamburger Studentenhilfe gegründet. Der Verein eröffnete im Herbst in der Elsässer Straße in Dulsberg das erste Studentenwohnheim in Hamburg und im Sommer des darauffolgenden Jahres in der Rentzelstraße die erste Mensa der Stadt.

Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits am 1. Mai 1933 – keine zwei Monate nach der Reichstagswahl März 1933 – bekannte sich die Hamburgische Universität (später „Hansische Universität“) in einer Festveranstaltung zu Adolf Hitler als ihrem Führer. Als Prorektor begrüßte Ludolph Brauer die „große deutsche nationale Erhebung“.[20] Massive politische Einflussnahme führte auch in Hamburg zur Entfernung von Büchern unliebsamer Autoren aus den Bibliotheken und zu Schikanen gegen vermeintliche Gegner des Volkes. Etwa fünfzig Wissenschaftler, darunter Ernst Cassirer und William Stern mussten die Universität verlassen.

Mindestens zehn Studenten wurden der Zusammenarbeit mit der Weißen Rose Hamburg verdächtigt und festgenommen, vier von ihnen starben: der Chemiestudent Hans Conrad Leipelt wurde am 29. Januar 1945 in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet, der Medizinstudent Frederick Geussenhainer verhungerte im April 1945 im KZ Mauthausen, der Philosophiestudent Reinhold Meyer wurde am 12. November 1944 im KZ Fuhlsbüttel ermordet und die Medizinstudentin Margaretha Rothe starb am 15. April 1945 in einem Krankenhaus in Leipzig an den Folgen der Haft. Im Foyer des Audimax wurde 1971 eine von Fritz Fleer gestaltete Gedenkplatte zur Erinnerung an die vier Widerstandskämpfer in den Boden eingelassen.

Unmittelbare Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der unmittelbaren Nachkriegszeit, im Sommersemester 1945, blieb die Hamburger Universität geschlossen. Im Wintersemester 1945/46 wurde sie als Universität Hamburg wiedereröffnet.

Am 15. Mai 1945, noch vor der Wiedereröffnung, bildete sich eine aus etwa 20 Studenten bestehende Vertretung. Im August 1945 wurde diese von der Britischen Besatzungsmacht anerkannt. Die Besatzungsmacht erteilte zugleich den Auftrag, demokratische Wahlen zu der Vertretung vorzubereiten. Gewählt wurde in Hamburg Ende des Jahres 1946. Die erste gewählte studentische Vertretung nannte sich Zentralausschuss der Studentenvereinigungen in Hamburg beziehungsweise Zentralausschuß der Hamburger Studentenschaft. Im Frühjahr 1947 wurde der Name Allgemeiner Studenten-Ausschuss (AStA) der Universität Hamburg angenommen.[21]

Im ersten Nachkriegssemester 1945/46 waren insgesamt 2872 Studenten an der Hamburger Universität immatrikuliert. 601 (20,92 %) Studenten hatten eine Zulassung an der Philosophischen, 952 (33,14 %) an der Medizinischen und 812 (28,27 %) an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät erhalten. Geringere Zulassungszahlen als die Philosophische wies im genannten Semester allein die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät mit 506 (17,61 %) Studenten auf.[21]

Bundesrepublik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den vier Gründungsfakultäten (Rechts- und Staatswissenschaften, Medizin, Philosophie und Naturwissenschaften) kamen 1954 die (evangelische) Theologische Fakultät und (durch Abspaltung von der Fakultät für Rechts- und Staatswissenschaften) die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinzu. Ende der 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre wurden das Auditorium maximum (Audimax) und der Philosophenturm (Phil-Turm) am Von-Melle-Park eingeweiht, die Botanischen Institute und der Botanische Garten wurden nach Klein Flottbek verlegt. Mit dem Studenten-Boom der 1970er-Jahre kamen das Geomatikum, die Gebäude am Martin-Luther-King-Platz sowie das Gebäude der Wirtschaftswissenschaften (der Wiwi-Bunker) und andere bis heute markante Bauwerke hinzu. Dennoch reichte der Platz am Hauptcampus nicht aus und so nutzt die Universität heute Liegenschaften im gesamten Hamburger Stadtgebiet. In den Jahren 1998 und 2002 wurden die vom Ehepaar Hannelore und Helmut Greve gestifteten Flügelbauten am Hauptgebäude der Universität an der Edmund-Siemers-Allee bezogen. Weitere Einrichtungen der Universität befinden sich in anderen Stadtteilen; das Universitätsklinikum in Eppendorf, der neue Botanische Garten und das Institut für Allgemeine Botanik in Flottbek, das Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft in Altona in der Nähe von Hafen und Elbe, die Sternwarte in Bergedorf und einige Physikalische Institute in Bahrenfeld, wo auch das Deutsche Elektronensynchrotron (DESY) arbeitet. Seit 1994 ist die Informatik in Stellingen zusammengefasst (Informatikum).

Haus der Rechtswissenschaften (Rechtshaus) von Gustav Hassenpflug, Ansicht von der Rothenbaumchaussee 1975

Ende der 1960er-Jahre kam es im Zuge der 68er-Bewegung auch an der Universität Hamburg zu Studentenprotesten und zur Bildung einer außerparlamentarischen Opposition. 1969 verabschiedete die Bürgerschaft ein neues Universitätsgesetz, das die Fakultäten auflöste und durch 15 Fachbereiche ersetzte. Die Selbstverwaltung der Universität wurde gestärkt, die Mitbestimmung von Studenten und Mitarbeitern gesetzlich verankert. Das Amt des Rektors wurde abgeschafft und durch das Amt des Präsidenten ersetzt. Im Hochschulgesetz von 1979 wurden Teile dieser Reformen auf richterliche Weisung wieder rückgängig gemacht.

Die Zahl der Fachbereiche war bis auf 19 angewachsen, als die Fachbereiche Rechtswissenschaft I und Rechtswissenschaft II (reformierte Rechtswissenschaften) im Jahr 2000 zum gemeinsamen Fachbereich Rechtswissenschaft (FB 02) zusammengeführt wurden. Seither gab es keinen Fachbereich mit der Nummer 17 mehr.

Seit Mitte der 1990er-Jahre wurde der Etat der Universität regelmäßig gekürzt, gleichzeitig wurden Maßnahmen zur Verringerung der durchschnittlichen Studiendauer und zur Verringerung der Abbrecherquote gesucht. Anstrengungen zur Harmonisierung der europäischen Hochschullandschaft (Bologna-Prozess) erforderten zusätzliche Strukturmaßnahmen sowohl an der Verwaltung als auch an den Studienordnungen. Der Reform- und Sparprozess dauert bis heute an.

2002 schlug die Dohnanyi-Kommission unter der Leitung des ehemaligen Hamburger Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi (SPD) im Auftrag des Hamburger Senats (CDU-FDP-Schill) massive Veränderungen an Hochschulstruktur und -verwaltung vor.

Als Folge der von dieser Kommission erarbeiteten Empfehlungen wurde am 1. April 2005 die Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) gegen den Willen der beiden beteiligten Universitäten per Gesetz zu einem Teil der Universität Hamburg gemacht. Die bisherigen 17 Fachbereiche und die HWP wurden zu sechs Fakultäten zusammengefasst.

Am 28. Juni 2006 hatte die Hamburgische Bürgerschaft mit dem Studienfinanzierungsgesetz allgemeine Studiengebühren an den Hamburger Hochschulen eingeführt, die ab dem Sommersemester 2007 erhoben wurden. Zum Wintersemester 2012/2013 wurden diese wieder abgeschafft.

Im Oktober 2012 beschloss das Präsidium der Universität, bis auf weiteres nicht mehr an nationalen oder internationalen Vergleichen mit anderen Universitäten teilzunehmen. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass der Aufwand der Universität zur Bearbeitung der steigenden Anzahl an Umfragen und Rankings massiv zunehmen würde und personelle Kapazitäten binden würde.[22]

Jüdische Vergangenheit des Universitätsviertels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz der jüdischen Deportierten zwischen dem Westflügel der Universität und der Staatsbibliothek
Stolpersteine für Bewohner der ehemaligen Beneckestraße

Die Universität liegt geographisch im früheren und heutigen Zentrum jüdischen Lebens der Stadt, dem Stadtviertel Grindel im Bezirk Eimsbüttel. Am Rande des heutigen Campus der Universität stand bis 1939 die während der Reichspogromnacht zerstörte Bornplatzsynagoge.

Auf dem früheren Standort der Bornplatzsynagoge wurde 1988 zum 50. Jahrestag der Reichspogromnacht mit Granitsteinen das frühere Deckengewölbe der Synagoge im Originalmaßstab im Boden nachgebildet. Der von Margit Kahl gemeinsam mit Bernhard Hirche gestaltete Platz bekam den Namen des letzten Hamburger Oberrabbiners vor dem Kriege Joseph Carlebach, der 1941 mit seiner Gemeinde deportiert und 1942 umgebracht wurde.

2003, am 120. Geburtstag Carlebachs, stiftete die Universität Hamburg den Joseph-Carlebach-Preis, der seit dem Jahre 2004 alle zwei Jahre verliehen wird. Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Beiträge aus dem Hamburger Raum zur jüdischen Geschichte, Religion und Kultur, an junge Nachwuchswissenschaftler vergeben.

Am Institut für Germanistik der Universität kann die Jiddische Sprache studiert werden.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Hamburg ist momentan in acht Fakultäten gegliedert.[23]

Fakultät für Rechtswissenschaft
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<
Fakultät für Medizin
Fakultät für Erziehungswissenschaft
  • Servicestelle Evaluation
Fakultät für Geisteswissenschaften
Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft
Fakultät für Betriebswirtschaft

Wissenschaftliche Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Fachgebiet Bedeutung
Emil Artin Mathematik (Algebra) 1889–1962 Mitbegründer der modernen Algebra
Carl Heinrich Becker Orientalistik 1876–1933 1925–1930 preußischer Kultusminister (parteilos)
Hans Peter Bull Verwaltungsrecht 1936 Erster Bundesbeauftragter für den Datenschutz; Innenminister in Schleswig-Holstein
Ernst Cassirer Philosophie 1874–1945 Kulturphilosophisches Hauptwerk: Philosophie der symbolischen Formen
Hans Blumenberg Philosophie 1920–1996 Verfasser bedeutender Werke zur Philosophiegeschichte
Lothar Collatz Mathematik 1910–1990 Bedeutender Numerischer Mathematiker; Collatz-Problem; vielfacher Ehrendoktor
Ralf Gustav Dahrendorf Soziologie an der Akademie für Gemeinwirtschaft (später Universität Hamburg) 1929–2009 Deutsch-britischer Soziologe, Politiker und Publizist
Otto Dempwolff Indonesische und Südseesprachen 1871–1938 Sprachwissenschaftler: Erforschung afrikanischer Sprachen
Peter Drucker Volkswirtschaft 1909–2005 Pionier der modernen Managementlehre, Träger der Presidential Medal of Freedom; Student in Hamburg (20er Jahre)
Fritz Fischer Geschichte 1908–1999 Forschungen über die deutsche Politik im Ersten Weltkrieg; Auslöser der Fischer-Kontroverse
Constantin Floros Musikwissenschaft 1930 Bedeutender Musikwissenschaftler zur Musik des Mittelalters und des 18. bis 20. Jahrhunderts
Herbert Gardemin Orthopädie 1904–1968 Dekan der Medizinischen Fakultät
Erich Hecke Mathematik 1887–1947 Bedeutender Zahlentheoretiker (algebraische Zahlentheorie, Theorie der Modulformen)
Wolfgang Hoffmann-Riem Rechtswissenschaft 1940 Bundesverfassungsrichter 1999–2008
Karl Horatz Anaesthesiologie 1913–1996 Erster Lehrstuhlinhaber für Anaesthesiologie in Deutschland
Alfons Maria Jakob Medizin 1884–1931 Entdecker der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
J. Hans D. Jensen Physik 1907–1973 Physik-Nobelpreisträger 1963
Pascual Jordan Physik 1902–1980 bedeutender theoretischer Physiker, Mitbegründer der Quantenmechanik und der Quantenfeldtheorie
Walter Kaminsky Chemie 1941 Chemiker, Entwickler von Kaminsky-Katalysatoren und dem Hamburger Verfahren zum Recycling von Kunststoffen
Hermann Kümmell Chirurgie 1852–1937 Pionier der Röntgendiagnostik
Bernhard Nocht Medizin 1857–1945 Gründer des Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Erwin Panofsky Kunstgeschichte 1892–1968 Einer der bedeutendsten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts; Begründer der Ikonologie
Wolfgang Paul Physik 1913–1993 Physik-Nobelpreisträger 1989
Wolfgang Pauli Physik 1900–1958 Physik-Nobelpreisträger 1945
Jan Philipp Reemtsma Germanistik 1952 Stifter und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS)
Theodor Rumpf Innere Medizin 1851–1934 1892 Direktor des UKE
Helmut Schelsky Soziologie 1912–1984 Einer der einflussreichsten Soziologen der westdeutschen Nachkriegszeit bis Ende der 1960er Jahre
Karl Schiller Volkswirtschaft 1911–1994 ehem. Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen
Hasso Scholz Pharmakologie 1937 Mitglied der Leopoldina
Eberhard Schorsch Sexualwissenschaft 1935–1991 Arzt, Psychiater und Sexualforscher. Vors. der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung von 1982 bis 1985
Dietrich Schwanitz Anglistik, Literaturwissenschaften 1940–2004 Autor des 1995 veröffentlichten und später verfilmten Romans „Der Campus
Bruno Snell Klassische Philologie 1896–1992 1944 Gründer des „Thesaurus Linguae Graecae“, 1947 Mitbegründer der Jungius-Gesellschaft, 1951–1953 Rektor der Universität
Hans Steinhart Agrarwissenschaftler, Biochemiker und langjähriger geschäftsführender Direktor des lebensmittelchemischen Instituts der Universität Hamburg 1940 Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse
Otto Stern Physik 1888–1969 Physik-Nobelpreisträger 1943
William Stern Psychologie 1871–1938 Begründer der Differenziellen Psychologie und Erfinder des Intelligenzquotienten
Thomas Straubhaar Volkswirtschaftslehre 1957 Direktor des Hamburger WeltwirtschaftsInstituts, Botschafter der Initiative Neue soziale Marktwirtschaft
Werner Thieme Verwaltungsrecht und Verwaltungswissenschaft 1923 Verfassungsrichter im Saarland und in Hamburg
Hermann Arthur Thost HNO-Heilkunde 1854–1937 Erster Direktor der HNO-Klinik
Friedemann Schulz von Thun Psychologie und Kommunikationswissenschaft 1944 Kommunikationsquadrat, Inneres Team, Schulz von Thun-Institut für Kommunikation
John von Neumann Mathematik 1903–1957 Mathematiker, bedeutende Arbeiten zur Quantenmechanik und zur Spieltheorie
Ida Valeton Geologie 1922–2016 Bedeutende Bauxitforscherin
Aby Warburg Kunstgeschichte 1866–1929 Gründer des Warburg Institute
Carl Friedrich von Weizsäcker Physik, Philosophie 1912–2007 Bedeutender Atomphysiker und Friedensforscher
Emil Wolff Anglistik 1879–1952 Von der Britischen Besatzungsmacht nach dem Ende des Nationalsozialismus zum Rektor der Universität ernannt
Egmont Zechlin Geschichte und Journalistik 1896–1992 1947–1967 in Hamburg, Gründungsdirektor des Hans-Bredow-Institutes ab 1950
Max August Zorn Mathematik (Algebra, Mengenlehre) 1906–1993 Lemma von Zorn

Weitere Hochschullehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)

Forschungskooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haselnüsse (der Grundstoff für Nuss-Nougat-Creme) sind ein häufiges Nahrungsmittelallergen in Deutschland

Die Abteilung Lebensmittelallergien des Instituts für Lebensmittelchemie kooperiert mit dem UKE, um die Analytik von Allergenen mittels ELISA mit Probandenstudien zu verknüpfen.[24]

Die Max-Planck-Arbeitsgruppen für strukturelle Molekularbiologie wurden 1985 gegründet um die am Deutschen Elektronensynchrotron (DESY) vorhandene Synchrotronstrahlung für die Untersuchung der Struktur und Dynamik von Biomolekülen einzusetzen. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Hamburger Synchrotronstrahlungslabor (HASYLAB) und der Hamburger Außenstation des Europäischen Molekularbiologielabors (EMBL), sowie den Max-Planck-Instituten für molekulare Genetik (Berlin), Biochemie (München), und medizinische Forschung (Heidelberg).

Die Arbeitsgruppen „Proteindynamik“ und „Zytoskelett“ sind Außenstationen des Max-Planck-Instituts für Biochemie bzw. medizinische Forschung, die Arbeitsgruppe Ribosomenstruktur ist seit 1991 verselbständigt

Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf unterhält die Universität Hamburg das Hamburg Center for Health Economics (HCHE), ein 2010 gegründetes gesundheitsökonomisches Forschungszentrum. Dort wird unter anderem ein Masterstudiengang Health Economics & Health Care Management angeboten.

Mikroalgen in Fassadenteile integriert auf der IBA Hamburg

Am Biozentrum Klein-Flottbek wird an Algenbioreaktoren geforscht, die Kohlendioxid fixieren, in Hausfassenden integrierbar sind und deren Endprodukte als Biokraftstoff oder Nahrungsergänzungsmittel Verwendung finden.[25] Im Stadtteil Reitbrook steht zudem eine Pilotanlage des Energieversorgers E.ON.[26] Die Microalgae and Zygnematophyceae Collection Hamburg (MZCH) enthält über 550 Stämme an Mikroalgen darunter zahlreiche gefährdete Arten.[27]

Das BIOGUM mit dem Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt dessen Aufgabe die Technikfolgenabschätzung u.a. im Bereich der Gentechnik[28] war, wurde auf Beschluss des Präsidiums Ende 2016 geschlossen.[29]

Die Abteilung für Massenspektrometrie des Fachbereichs Chemie unterstützt die freie Software OpenChrom, welche aus einem Startup hervorging und im Rahmen des EXIST Programms gefördert wurde.[30] Im Rahmen des Netzwerks Computerchemie in Hamburg erfolgt ein Erfahrungsaustausch und es werden Nachwuchswissenschaftlerkonferenzen organisiert.[31] Die erfolgreiche Ausgründung wurde durch die Universität Hamburg gezielt gefördert.[32]

Das Thünen-Institut kooperiert im Rahmen des Kompetenzzentrum Holzherkünfte mit der Universität Hamburg. Ziel der Holzwirtschaftler ist es Handelsbetrug und unlauteren Wettbewerb (etwa Einsatz von Tropenholz aus Raubbau) durch Verbesserung der klassischen Pyrolyse-GC-MS oder etwa moderner Bioanalytik entgegen zu wirken.[33] Nach einer Sparmaßnahme der Universität um das Defizit am Fachbereich Biologie auszugleichen, bleibt das renommierte Zentrum Holzwirtschaft in Lohbrügge samt Kooperationspartner bestehen, jedoch kam es zu einem starken Personalabbau bei dem drei Lehrstühle aufgelöst wurden.[34]

Der Arbeitskreis Anorganische Festkörperchemie/Materialwissenschaft beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung von Hydridspeichern und Lithiumbatterien.[35] Im Institut für Physikalische Chemie werden Nanomaterialien für moderne Solarzellen entwickelt.[36]

Forschungsschwerpunkt des Instituts für Lebensmittelchemie ist der Schutz der Verbraucher vor unlauterem Wettbewerb, wie etwa die Unterscheidung von Marzipan/Persipan mittels Polymerase-Kettenreaktion[37], Weizen/Dinkel mittels Real Time Quantitative PCR[38] oder die Herkunftsbestimmung von Spargel mittels ICP-MS.[39]

Sonderforschungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hamburg sind zurzeit insgesamt sieben Sonderforschungsbereiche (SFB) angesiedelt. Es handelt sich um langfristige DFG-geförderte Forschungsprojekte. Zwei Sonderforschungsbereiche davon erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).[40]

  • (ausgelaufen) SFB 470: Glycostrukturen in Biosystemen – Darstellung und Wirkung (in Kooperation mit dem UKE)
  • (ausgelaufen) SFB 508: Quantenmaterialien – laterale Strukturen, hybride Systeme und Cluster
  • (ausgelaufen) SFB 512: Tiefdruckgebiete und Klimasystem des Nordatlantiks
  • (ausgelaufen) SFB 538: Mehrsprachigkeit
  • SFB 668: Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur
  • SFB 676: Teilchen, Strings und frühes Universum
  • SFB 841: Leberentzündung (in Kooperation mit dem UKE)
  • SFB 925: Lichtinduzierte Dynamik und Kontrolle korrelierter Quantensysteme[41]
  • SFB 936: Multi-Site Communication in the Brain – Funktionelle Kopplung neuronaler Aktivität im ZNS
  • SFB 950: Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa[42]

An-Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An-Institute der Universität Hamburg sind[43]:

Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Springbrunnen im Vordergrund als Teil des Ensembles am Von-Melle-Park, Rotherbaum.
Das Auditorium Maximum am Von-Melle-Park 4 wurden zwischen 1957 und 1959 nach Plänen von Bernhard Hermkes erbaut.

Die Zentrale Studienberatung und Psychologische Beratung berät vor, während oder zum Studienausgang im CampusCenter an der Alsterterrasse 1.

Seit Mai 2005 gliedert sich die Universität in sechs Fakultäten und sieben senatsunmittelbare Einrichtungen. Die Fakultäten gliedern sich in Fachbereiche bzw. Departments. Größter Einzelfachbereich ist die Medizin mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Größter Studiengang ist die Sozialökonomie mit über 2.200 Studenten und den vier interdisziplinären Fachgebieten BWL, VWL, Recht und Soziologie, die bis 2005 eine selbstständige Universität (HWP) bildeten.

Der überwiegende Teil der Studiengänge an der Universität Hamburg wurde 2005 bis 2007 auf das Bachelor-/Master-System umgestellt. Eine Herausforderung stellte dabei die Umstellung der Lehramtsstudiengänge dar, die sämtlich zum Wintersemester 2007/08 umgestellt wurden; hierfür war das Zentrum für Lehrerbildung Hamburg zuständig. Der Staatsexamensstudiengang Lebensmittelchemie[44] wurde zum Wintersemester 2016/17 umgestellt.[45] Der Studienalltag wird in einem elektronischen Studieninformationssystem (STiNE) organisiert, das Modulanmeldungen, Prüfungstermine und Stundenpläne zusammenfasst.[46]

Weiterhin besteht die Möglichkeit, an sechs Graduiertenkollegs ein forschungsorientiertes Promotionsstudium aufzunehmen.[47] Neben den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs verfügt die Universität Hamburg auch über eine Reihe eigener Graduiertenschulen wie die School of Integrated Climate System Sciences, die Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law oder die Graduate School Media and Communication. Am KlimaCampus arbeiten sowohl Naturwissenschaftler, als auch Sozial- und Wirtschaftsexperten, Medienwissenschaftler und Friedensforscher. Im Mittelpunkt steht der Exzellenzcluster „CliSAP“ – gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. PIER steht für Partnership for Innovation, Education and Research und ist eine Kooperation der Universität Hamburg mit dem Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY). Mit der Landesexzellenzinitiative (LExI) im Cluster kooperieren die Fachbereiche der MIN-Fakultät zusammen mit dem DESY und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (GKSS). Des Weiteren gibt es Kooperationen mit dem Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) und dem Interdisziplinären Nanowissenschafts-Centrum Hamburg (INCH) im Bereich Nanotechnologie.

Die Hamburg School of Food Science (HSFS) bemüht sich darum ein überregionales Wissenschaftszentrum für Lebensmittel zu etablieren. Unterstützt wird sie durch ein sogenanntes Strategy Board dem zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Lebensmittelwirtschaft und Wissenschaft vorsitzen.[48] Zudem organisiert das Wissenschaftszentrum im Rahmen der Initiative Food Science Meets Industry Thinktanks zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit entlang der Wertschöpfungskette.[49] Unabhängig davon befindet sich die Abteilung für Lebensmittelmikrobiologie und Biotechnologie am Biozentrum Klein Flottbek.[50]

Eine bekannte US-amerikanische Fast-Food-Kette stellte während des G20-Gipfels 2017 kurzzeitig den Betrieb ein.

Während des G20-Gipfel in Hamburg 2017 lud der Chemiker Joachim Sauer die Ehegatten der Staatschefs in das Deutsche Klimarechenzentrum und das Max-Planck-Institut für Meteorologie ein.[51]

Als MOOC wird auf das freie und quelloffene OpenOLAT gesetzt. Ziel ist es Open Access, Mobile Learning und Transparenz in der Lehre zu fördern.[52]

Die Qualitätssicherung der Lehre wird in der Servicestelle Evaluation von der Fakultät für Erziehungswissenschaft fachbereichsübergreifend koordiniert.[53] Wie auch bei der Studieneingangsbefragung wird hierfür die Evaluationssoftware EvaSys der Electric Paper Evaluationssysteme GmbH aus Lüneburg eingesetzt.[54]

Da akademische Grade lange Zeit nicht automatisch mit einer Jobgarantie verbunden waren und es bei dem Versand der Diplomurkunden zu Transportschäden kam, organisierten die Professoren Abschlussfeiern für ihre Studenten. Allen voran Hans Steinhart, der die Blumensträuße für seine Absolventinnen und Absolventen anfangs noch aus eigener Tasche bezahlte.[55] Mittlerweile ist ein Industrie-Sponsoring mit prominenten Festrednern üblich, die anschließend zum Networking einladen.[56] Teilweise haben die Veranstaltungen den Charakter einer Jobmesse.[57]

Studium ohne Abitur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Besonderheit der Universität Hamburg ist das Studium ohne Abitur. An den Fachbereichen Wirtschaftsingenieurwesen und Sozialökonomie können auch Menschen ohne Abitur über den offenen Hochschulzugang per Hochschulzugangsprüfung studieren. Deshalb beinhaltet das Grundstudium auch Einführungskurse und Brückenseminare, die für Menschen aus dem Zweiten und Dritten Bildungsweg zugeschnitten sind. Die Studenten können ihr Abiturwissen oder die vorhandenen Berufserfahrungen in das Studium integrieren.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein „Allgemeines Vorlesungswesen“, das sowohl eigene Veranstaltungen durchführt als auch geeignete universitäre Lehrveranstaltungen zusammenfasst, steht der Öffentlichkeit seit 1919 zur Verfügung. Es soll den Bürgern der Metropolregion Hamburg einen Einblick in den Wissenschaftsbetrieb bringen und lebenslanges Lernen ermöglichen sowie Absolventen den Übergang vom Studium in den Beruf erleichtern, sowie für Schüler, die vor der Studienfach- bzw. Berufswahl stehen als Entscheidungshilfe dienen. Im Science-Slam präsentieren junge Nachwuchsforscher ihre Forschungsergebnisse in Präsentationen um die Wette.

Zudem beteiligt sich die Hochschule im Zuge der Nacht des Wissens mit über 50 weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen aus Hamburg, der Metropolregion und Norddeutschland.[58]

Die Lernplattform CommSy ist eine Eigenentwicklung der Universität Hamburg, jedoch als freie Software sehr stark anpassbar und kann daher von Bildungseinrichtungen jedweder Art weiterverwendet werden.[59]

Mit Lecture2Go existiert eine Dienstleistungseinrichtung des Regionalem Rechenzentrum, welche öffentlich zugängliche Videoaufzeichnungen von Vorträgen und Lehrveranstaltungen aufnimmt, anschließend als Webvideo ins Netz stellt und so Open Access in der Bildung fördert.[60]

Universitätsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Campus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptcampus bei OpenStreetMap

Die Liegenschaften der Uni Hamburg sind über das gesamte Stadtgebiet verstreut. Das Hauptgebäude mit den Flügelbauten steht am Bahnhof Dammtor unweit des Hauptcampus (Von-Melle-Park) mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, dem Audimax sowie einigen weiteren Lehrgebäuden. Auf der anderen Seite der Grindelallee sind weitere Lehrgebäude um den Martin-Luther-King-Platz gruppiert. Den Abschluss im Westen bildet das Geomatikum nahe dem U-Bahnhof Schlump. Das Department Physik ist auf die Standorte Jungiusstraße, Bergedorf (Hamburger Sternwarte) und Bahrenfeld (DESY und weitere Einrichtungen) verteilt. Die Biologie unterhält Standorte in Klein Flottbek (Loki-Schmidt-Garten) und am Martin-Luther-King-Platz. Die Informatik wurde 1991 an das Informatikum in Stellingen verlegt. Die medizinische Fakultät befindet sich im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

In dem uni kontor auf dem Hauptcampus können Bekleidung und Studienutensilien mit dem Siegel bzw. dem Corporate Design der Universität bezogen werden. Das Logo wurde von dem Designer Peter Schmidt im Jahr 2000 entwickelt und im Jahr 2010 weiterentwickelt.[61]

Bereits 2004 wurde die Reintegration des Informatikum in den Campus am Rotherbaum beschlossen, bis heute jedoch noch nicht umgesetzt.[62] Darüber hinaus wurde in den Jahren 2009 und 2010 über einen vollständigen oder teilweisen Universitätsneubau auf dem Kleinen Grasbrook im ehemaligen Hafengebiet südlich der Norderelbe nachgedacht. Der Grund für einen Neubau liegt an der baulichen Situation: Rund 160.000 Quadratmeter Nutzfläche der insgesamt 220.000 Quadratmeter sind sanierungsbedürftig. Die Sanierungskosten belaufen sich nach Schätzungen auf einen dreistelligen Millionenbetrag.[63] Im Sommer 2010 wurde der Plan für einen kompletten Universitätsumzug und damit verbundenen -neubau verworfen. Stattdessen soll der bestehende Campus am Standort Eimsbüttel modernisiert und ausgebaut werden.[64]

Mensen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lichtbildwerk eines Gerichts in der Mensa „Philosophenturm

Das Studierendenwerk Hamburg wurde für seine Verpflegung in Ihren 13 Mensen zum wiederholten Mal bei der Zertifizierung durch das Deutsche Institut für Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet. Dies wird durch eine enorme Vielfalt des Speiseplanes und eine Ausrichtung auf das gesundheitliche Wohlbefinden der Gäste, ein strenges Hygienekonzept erreicht. Besonderer Wert wird auf die Mitarbeiterförderung und die Fairness gegenüber Geschäftspartnern im Wareneinkauf erreicht. Nur so kann weiterhin eine hohe Qualität zu studentengerechten Preisen aufrechterhalten bleiben.[65]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit FitnessCard, SportsCard und SchwimmCard gibt es Pauschaltarifangebote für den Hochschulsport. Es werden 250 Kurse in 50 verschiedenen Sportarten angeboten. Spezialkurse müssen extra gebucht werden: Segeln, Rudern, Kanu, Golfen, Schwimmen, Tauchen. Neuerdings werden herzfrequenzgesteuerte Kurse angeboten: Laufsport, Indoorcycling, Fitnesstraining sowie Radtouren und Radfahr-Lernkurse angeboten. Zudem wird mit Kanu- und Drachenboot ein Sightseeing in Hamburg ermöglicht. Zudem werden spezielle Frauensportkurse angeboten, wie auch ein Klettern im Hochseilgarten. Sogar Segelfliegen ist möglich, aber auch ein einfaches Treffen zum Zumba. Die Universität Hamburg weist zudem eine eigene Studentenreitgruppe auf.

Studentische Gruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spontane Aktion „Hamburg räumt auf“ nach Ausschreitungen während des G20-Gipfels

An der Universität gibt es Gruppen aller Art, etwa politische (z. B. CampusGrün, Juso-HSG, RCDS, SDS* oder LHG), religiöse z. B. die beiden kirchlichen Gruppen ESG und KSG sowie sonstige Interessengruppen. Es besteht für alle Studenten die Möglichkeit, sich über eine der bestehenden politischen Gruppen oder eigene Hochschulgruppen im AStA, einem Fachschaftsrat oder im Studierendenparlament (StuPa) aktiv zu beteiligen und sich damit für Studenten und Universität als ganzes zu engagieren. Es gibt auch ein teilautonomes Queer-Referat, das sich mit Gender- und Queer Studies beschäftigt. Zudem gibt es ein teilautonomes Referat für behinderte und chronisch kranke Studenten (RBCS). Des Weiteren gibt es ein Referat für Öffentlichkeitsarbeit. An Service-Einrichtungen für Studenten von Studenten wird ein Infocafé angeboten, einen Recycling-Shop sowie Obst und Gemüse in Bio-Qualität zu Studentenpreisen.[66] Des Weiteren gibt es eine Willkommenswoche für ausländische Studenten.

Studentenverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten der 30 heute in Hamburg ansässigen Studentenverbindungen stammen von anderen Universitäten, die sie durch den Friedensvertrag von Versailles, den Verlust der Ostgebiete des Deutschen Reiches oder die Deutsche Teilung verlassen mussten. Die ältesten hamburgischen Verbindungen sind das Corps Irminsul und die Landsmannschaft Hammonia. Beide wurden noch vor der Universität Hamburg im 19. Jahrhundert gegründet.

Zentrale Einrichtungen der Universität und universitätsnahe Institutionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliotheken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentralbibliothek Recht der Universität Hamburg
Hauptartikel: Bibliotheken in Hamburg

Neben der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky gibt es noch 65 weitere Bibliotheken an den Fachbereichen und weiteren Einrichtungen. Teile der Universitätsbibliothek sind in dem ehemaligen Schulgebäude des Wilhelm-Gymnasiums untergebracht. Eine der größten ist die Rechtsbibliothek, die 2005 fertiggestellt wurde und sich über fünf Etagen erstreckt. Sie wurde an das alte Rechtshaus angegliedert und stellt mit ihrer grün-gelb-weißen Glasfassade einen Blickfang an der Rothenbaumchaussee dar.

Berufsberatung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Career Center ist eine zentrale und damit fakultätsübergreifende Einrichtung der Universität Hamburg. Mittels Beratung und Coaching begleiten die Mitarbeiter Studenten und Absolventen auf ihrem Weg in den Beruf und unterstützen sie sowohl bei beruflicher Orientierung, Karriere- und Strategieplanung als auch bei der Entwicklung von Schlüsselkompetenzen, die für das Studium und den Beruf nützlich sind. Außerdem existieren Arbeitsgemeinschaften und Kooperationen mit externen Anbietern.[67] Auch das Stellenwerk Hamburg bietet neben einer studentischen Jobbörse, eine Jobmesse, einen Career Service und Karrieretage an.

Alumni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • HamburgAlumni: HamburgAlumni bietet ehemaligen Studenten und Mitarbeitern der Universität Hamburg ein Forum zur fachlichen und persönlichen Kommunikation.
  • GdFF: Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Fachbereichs Sozialökonomie (vormals HWP) e. V. versteht sich heute als Anwalt der beiden zentralen Elemente des HWP-Studienmodells: Erstens ein interdisziplinäres Studium mit den Fächern BWL, VWL, Soziologie und Rechtswissenschaft, das auf den praktischen Erfahrungen der Studenten aufbaut und sie für eine qualifizierte Tätigkeit in Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbscharakter und Verwaltungen vorbereitet, und zweitens der offene Hochschulzugang, der Bewerbern ohne Abitur, aber mit qualifizierter Berufspraxis nach einer Aufnahmeprüfung das Tor zu einem wissenschaftlichen Studium öffnet. Die GdFF versteht sich daneben als eine Alumni-Organisation, die den Anschluss an ein Netzwerk von Studenten, Absolventen und Mitgliedern des Lehrkörpers bietet.
  • AVHS: Der Alumni-Verein Hamburger Soziologinnen und Soziologen e. V. ist ein Netzwerk für den beruflichen, wissenschaftlichen und privaten Austausch für Absolventen sowie Studenten des Instituts für Soziologie der Universität Hamburg. Mit den Aktivitäten will die Alumni den Kontakt unter Ehemaligen und mit der Universität Hamburg erhalten und herstellen, Berufskontakte vermitteln, Fachwissen austauschen sowie Studenten, Alumni, Unternehmen und die Universität miteinander ins Gespräch bringen. Der AVHS bietet der Wissenschaft auch im Arbeitsalltag jenseits sozialwissenschaftlicher Theorie ein Forum.
  • Der Freundes- und Förderverein Chemie der Universität Hamburg e. V. wurde im Jahr 2000 gegründet, um das Chemiestudium in Hamburg attraktiver zu machen. Ehemalige sollen ihre Alma Mater wieder aufsuchen. Eng damit verbunden sind Organisation und Ausgestaltung von Treffen Ehemaliger mit Studenten. Verbessert werden soll mit Hilfe dieses Vereins auch der Kontakt mit den Schulen in Hamburg und der näheren Umgebung, indem Kooperationsbemühungen unterstützt und Schnupperkurse für Schüler sowie Lehrer eingerichtet werden. Es wird regelmäßig eine Mitarbeiterzeitung herausgegeben. Zudem soll das Chemiestudium in Hamburg attraktiver gestaltet und der Kontakt zu Dozenten gepflegt werden. Unterstützt wird der Verein durch BDF Beiersdorf, Joo, Lilly, Wiley-VCH, Aurubis und der ortsansässigen Buchhandlung boysen+mauke.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Abteilung Internationales regelt den wissenschaftlichen Austausch über Landesgrenzen hinweg. Es ist möglich, an dem ERASMUS-Programm teilzunehmen. Des Weiteren gibt es eine DAAD-Ostpartnerschaft. Sie ist PartnerUniversität der European Interuniversity Centre for Human Rights and Democratisation. Außerdem beteiligt sich die Universität am Verbund Norddeutscher Universitäten. Ferner ist die Universität Hamburg Mitglied des Verbandes German U15, einem Zusammenschluss der führenden Universitäten in Deutschland.

Auszeichnungen und Fördermaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2010 erhielt die Universität Hamburg das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“. Zudem fördert die Universität die Gleichstellung der Geschlechter durch eine jährliche Preisvergabe. An der Stabsstelle Gleichstellung werden diese und zukünftige Maßnahmen gebündelt und koordiniert.[68]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Holtmann unter Mitarbeit von Eckart Krause: Die Universität Hamburg in ihrer Stadt. Bauten, Orte und Visionen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Hamburg 2009.
  • Eckart Krause et al. (Hrsg.): Hochschulalltag im „Dritten Reich“. Die Hamburger Universität 1933–1945. Reimer, Berlin, Hamburg 1991, ISBN 3-496-00867-9.
  • Stefan Micheler und Jakob Michelsen (Hrsg.): Der Forschung? Der Lehre? Der Bildung? – Wissen ist Macht! Studentische Gegenfestschrift zum Universitätsjubiläum, Hamburg 1994.
  • Rainer Nicolaysen: "Frei soll die Lehre sein und frei das Lernen". Zur Geschichte der Universität Hamburg. DOBU, Hamburg 2008, ISBN 978-3-934632-32-5.
Zu einzelnen Fachbereichen
  • Rainer Hering: Theologie im Spannungsfeld von Kirche und Staat. Die Entstehung der Evangelisch-Theologischen Fakultät an der Universität Hamburg 1895–1955 (Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte, Bd. 12). Berlin/Hamburg 1992.
  • Wulf D. Hund (Hrsg.): Von der Gemeinwirtschaft zur Sozialökonomie. 50 Jahre Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg. VSA, Hamburg 1998, ISBN 3-87975-729-1.
  • Rainer Nicolaysen / Axel Schildt (Hrsg.): 100 Jahre Geschichtswissenschaft in Hamburg (Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte, Bd. 18), Berlin/Hamburg 2011.
  • Ludwig Paul (Hrsg.): Vom Kolonialinstitut zum Asien-Afrika-Institut. 100 Jahre Asien- und Afrikawissenschaften in Hamburg, Gossenberg 2008.
  • Myriam Richter / Mirko Nottscheid (Hrsg.): 100 Jahre Germanistik in Hamburg. Traditionen und Perspektiven (Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte, Bd. 19). Berlin/Hamburg 2011.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Universität Hamburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Weiterentwicklung des Universitätslogos. Universität Hamburg. Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. (verwaltung.uni-hamburg.de).
  2. Zahlen und Fakten (abgerufen am 18. Juli 2017)
  3. Zahlen und Fakten (abgerufen am 18. Juli 2017)
  4. Zahlen und Fakten (abgerufen am 18. Juli 2017)
  5. Homepage der Universität Hamburg
  6. Universität Hamburg. hamburg.de. Hamburg – Metropole des Wissens. (wissenschaft.hamburg.de).
  7. World University Rankings. In: Times Higher Education (THE). 17. August 2016 (timeshighereducation.com [abgerufen am 3. März 2017]).
  8. ARWU World University Rankings 2017 | Academic Ranking of World Universities 2017 | Top 500 universities | Shanghai Ranking - 2017. Abgerufen am 25. August 2017.
  9. US News Best Global Universities in Germany | US News Best Global Universities. Abgerufen am 3. März 2017.
  10. Centre for Science and Technology Studies (CWTS): CWTS Leiden Ranking 2016. Abgerufen am 3. März 2017 (englisch).
  11. CWUR 2016 | Top 1000 Universities in the World. Abgerufen am 3. März 2017 (englisch).
  12. About | CWUR | Center for World University Rankings. Abgerufen am 3. März 2017 (englisch).
  13. Staat & Gesellschaft – Hochschulen – Hochschulen insgesamt - Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 3. März 2017.
  14. Europe | Ranking Web of Universities. Abgerufen am 3. März 2017.
  15. ARWU World University Rankings 2016 | Academic Ranking of World Universities 2016 | Top 500 universities | Shanghai Ranking – 2016. Abgerufen am 3. März 2017.
  16. QS World University Rankings 2016. In: Top Universities. 25. August 2016 (topuniversities.com [abgerufen am 3. März 2017]).
  17. US News Best Global Universities in Germany | US News Best Global Universities. Abgerufen am 3. März 2017.
  18. Die Geschichte der Universität Hamburg. Hamburg 2000 (uni-hamburg.de).
  19. Eckart Krause: „Der freien Wissenschaft eine freie Stätte“. Die alte Dame ESA 1 wurde neunzig – Zur Erinnerung an ihre Geburt. In: uni hh. Berichte, Meinungen aus der Universität Hamburg. Band 32, Nr. 3, 2001, ISSN 0948-1583, S. 26–30 (uni-hamburg.de).
  20. Das Versagen der Universität im „Dritten Reich“
  21. a b Vgl. 1. Uta Krukowska: Demokratische Initiative und reaktionärer Geist in der Hamburger Studentenschaft 1945–1949. Hamburg 1987. 2. Dies.: Die Studierenden an der Universität Hamburg in den Jahren 1945–1950. Hamburg 1993.
  22. Volker Meyer-Guckel: Schotten dicht. In: Die Zeit (Onlineausgabe). 6. Oktober 2012; abgerufen am 6. Oktober 2012: „In der Hafenstadt Hamburg hat das Präsidium der Universität beschlossen, sich grundsätzlich nicht mehr an Umfragen zu beteiligen, »die geeignet sind, deutsche und internationale Universitäten gegeneinander auszuspielen«.“
  23. Fakultätssatzungen / Zusammenlegung der bisherigen Fachbereiche zu Fakultäten. Universität Hamburg. (uni-hamburg.de).
  24. Anja Martini: Wenn Lebensmittel krank machen. ARD-Themenwoche „Essen ist Leben“. (tagesschau.de (Memento vom 30. Oktober 2010 im Internet Archive)).
  25. Annett Stein: Was Algen für die Menschheit leisten könnten, 10.09.2013, Die Welt
  26. n-tv: Pilotanlage in Hamburg Algen filtern CO2 aus Abgasen, 28. August 2008
  27. Institut für Aquatische Ökophysiologie und Phykologie: Mikroalgensammlung MZCH
  28. Ziele und Aufgaben des FSP BIOGUM
  29. Schließung des FSP BIOGUM zum 31. Dezember 2016
  30. OpenChrom : Dr. M. Riedner/ MS-Abteilung : Wissenschaftlicher Service : Organische Chemie : Universität Hamburg
  31. Computerchemie in Hamburg, MIN Fakultät, Uni Hamburg
  32. Start-​ups an der Uni­ver­si­tät Ham­burg: Das An­ge­bot des Grün­der­ser­vices, UHH Newsletter, Juli 2016, Nr. 87
  33. Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte
  34. Marc Hasse: Zentrum Holzwirtschaft gerettet – aber Personal schrumpft, Hamburger Abendblatt, 06.11.17
  35. Arbeitskreis Prof. Dr. Michael Fröba: Anorganische Festkörperchemie/Materialwissenschaft
  36. Christian Klinke: Hamburger Forscherteam optimiert Nanokristalle für Solarzellen, 18. Februar 2015
  37. Wolfgang W. Merkel: Echtes Marzipan?, Die Welt, 2.12.2011
  38. Forschungskreis der Ernährungsindustrie: Institute im Fokus: Hamburg School of Food Science - Institut für Lebensmittelchemie
  39. Martina Hutzler: Spitzen-Chemie für Abensberger Spargel, Mittelbayerische Zeitung
  40. Sonderforschungsbereiche in Hamburg. hamburg.de. Hamburg – Metropole des Wissens. (wissenschaft.hamburg.de).
  41. SFB 925: Lichtinduzierte Dynamik und Kontrolle korrelierter Quantensysteme
  42. SFB 950: Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa
  43. Seite der Universität Hamburg zu den An-Instituten
  44. M. Fischer, S. Rohn, B. Bisping: Aus den Hochschulstandorten. In: Lebensmittelchemie. Band 70, Nr. 3, 1. Juni 2016, ISSN 1521-3811, S. 63–70, doi:10.1002/lemi.201690017.
  45. Was - Wie - Wofür Studieren, Hamburg School of Food Science, 16.05.2017
  46. Regionales Rechenzentrum Hamburg STiNE - Studien-Infonetz der Universität Hamburg
  47. Graduiertenkollegs. hamburg.de. Hamburg – Metropole des Wissens. (wissenschaft.hamburg.de).
  48. Hamburg School of Food Science: Geschäftsordnung (vom 5. Juli 2011)
  49. Podiumsdiskussion: Qualitätsmanagement – Lebensmittelsicherheit für die gesamte Lebensmittelkette, 19.02.2013
  50. Sara Rainer: Bakteriensuche: Keime auf Lebensmitteln, 31.1.2011
  51. Partner programme at G20 summit: Professor Sauer invites to a visit to the German Climate Computing Center and the Max Planck Institute for Meteorology
  52. OpenOLAT: Zurück zu OpenSource - und hin zu Mobile Learning
  53. Fakultät für Erziehungswissenschaft - Servicestelle Evaluation
  54. Fakultät für Erziehungswissenschaft > Service > Servicestelle Evaluation > Studieneingangsbefragung
  55. Christoph Rind: Immer mehr Fachbereich organisieren Abschlussfeiern - Abgang mit Stil erwünscht, 25.5.99
  56. CiF Award - Feierlicher Rahmen für Hamburger Absolventen, Interview zur Preisverleihung mit Prof. Dr. Markus Fischer, Deutsche Lebensmittel-Rundschau, 12/2009 28-30 (2009)
  57. Hamburg School of Food Science: Competence for Food
  58. UHH Nacht des Wissens
  59. CommSy 9: Lernplattformen: Universität Hamburg
  60. Medienplattform Lecture2Go
  61. Logo der Universität Hamburg
  62. Bebauungsplan-Entwurf Stellingen 61. hamburg.de. Stadtplanung Eimsbüttel. (hamburg.de).
  63. Florian Hanauer: Hamburger Senat prüft den Umzug der Universität. (welt.de).
  64. Informationen zum Baufortschritt unter dem Titel „Uni baut Zukunft“
  65. Abteilung 2 – Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.): UHH Hochschulmagazin. S. 60 (verwaltung.uni-hamburg.de PDF).
  66. Der AStA UHH und die Grüne Kiste. Allgemeiner Studierenden Ausschuss der Universität Hamburg. (asta-uhh.de).
  67. career center. Universität Hamburg. (verwaltung.uni-hamburg.de).
  68. Gleichstellungsbeauftragte der Universität & Leiterin Stabsstelle Gleichstellung