Jacky Ravenel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Jacques „Jacky“ Ravenel (* 2. Dezember 1944 in Noyen-sur-Sarthe) ist ein ehemaliger französischer Autorennfahrer.

Karriere als Rennfahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacky und sein 1943 geborener Bruder Jean-Louis waren in den 1970er-Jahren in Frankreich als die Ravenel Fréres bekannt. Die beiden hatten zwei weitere Brüder und eine Schwester. Ihre Vater betrieb ein Unternehmen, das Holzteile für Chalets herstellte. Er war auch Mitglied einer Jazz-Formation namens Sparks, die nichts mit der US-amerikanischen Rockband gleichen Namens zu tun hatte.

Jacky Ravenel war nicht so talentiert wie sein älterer Bruder und bestritt in erster Linie Rundstreckenrennen. Er war bei der Tour de France für Automobile, dem 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps und dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans fuhr er dreimal, mit der besten Platzierung 1977, als er Gesamtvierzehnter wurde.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1976 FrankreichFrankreich Jean-Louis Ravenel BMW 3.0 CSL FrankreichFrankreich Jean-Louis Ravenel FrankreichFrankreich Jean-Marie Détrin Rang 24 und Klassensieg
1977 FrankreichFrankreich Jean-Louis Ravenel Porsche 911 Carrera RS FrankreichFrankreich Jean-Louis Ravenel FrankreichFrankreich Jean-Marie Détrin Rang 14
1978 FrankreichFrankreich Ravenel Fréres Porsche 934 FrankreichFrankreich Jean-Louis Ravenel FrankreichFrankreich Philippe Dagoreau BelgienBelgien Willy Braillard Ausfall Benzinpumpe

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissedre: 24 Stunden du Mans. 1923–1992. 2 Bände. Édition d’Art J. B. Barthelemy, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]