Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte

Beschreibung Wissenschaftliche Fachzeitschrift
Fachgebiet Geschichte, Kommunikationswissenschaft
Sprache Deutsch
Verlag Franz Steiner Verlag (Deutschland)
Erstausgabe 1999
Gründer Holger Böning, Arnulf Kutsch, Rudolf Stöber
Erscheinungsweise jährlich
Chefredakteur Wilbert Ubbens
Herausgeber Daniel Bellingradt, Holger Böning, Arnulf Kutsch, Patrick Merziger, Rudolf Stöber
Weblink Website
ISSN

Das Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte (JbKG) ist eine interdisziplinäre Fachzeitschrift, die kommunikationshistorische Beiträge publiziert.

Herausgeber, Redaktion und Beirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das JbKG wird von Daniel Bellingradt (Erlangen), Holger Böning (Bremen), Arnulf Kutsch (Leipzig), Patrick Merziger (Leipzig) und Rudolf Stöber (Bamberg) herausgegeben. Die Redaktion der Zeitschrift liegt bei Wilbert Ubbens (Bremen). Zu dem wissenschaftlichen Beirat gehören Frank Bösch, Hans Bohrmann, Norbert Frei, Dagmar Freist, Heinz-Dieter Heimann, Joan Hemels, Maria Löblich, Michael Schmolke, Reinhart Siegert, Bernd Sösemann und Jürgen Wilke.[1]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem ersten Jahrgang der Zeitschrift 1999 stellen die damaligen Herausgeber Holger Böning, Arnulf Kutsch und Rudolf Stöber ein Vorwort voraus. Demnach greife das Jahrbuch das gewachsene Interesse verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen wie der Geschichts- und Kulturwissenschaft, der Volkskunde sowie der Literatur- und Kunstgeschichte an kommunikationshistorischen Fragestellungen auf. Gleichzeitig reagiere es auf die Marginalisierung der Kommunikationsgeschichte in der empirisch-sozialwissenschaftlichen Kommunikationswissenschaft und wolle so "die historische Forschung in der Kommunikationswissenschaft anregen."[2]

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jahrbuch umfasst ca. 320 Seiten,[3] und ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil erscheinen Aufsätze, die kommunikationshistorische Probleme quellennah bearbeiten. Der zweite Abschnitt ist den Miszellen gewidmet, sie enthalten Forschungsberichte und Einschätzungen über die Erschließung und Archivierung kommunikationshistorischer Quellen. Das Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte beinhaltet außerdem einen umfangreichen Rezensionsteil und schließt mit einer Aufsatzbibliographie, dem Ergebnis der Auswertung von mehr als 800 Zeitschriften hinsichtlich kommunikationshistorischer Beiträge.[4]

Der Rezensionsteil und die Bibliographie sind ab dem Jahrgang 2005 auf der Webseite des Verlages frei zugänglich. Auch können die gesamten Jahrgänge von 2005 bis 2008 online frei eingesehen werden.[5]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Rezension für das Fachforum H-Soz-Kult urteilt der Kommunikationswissenschaftler Horst Pöttker, es handle sich um „ein solides, vielleicht etwas traditionell gestaltetes, kommunikationsgeschichtliche Forschungen eher durch Detailinformationen fundierendes als durch innovative Fragestellungen anregendes“ Jahrbuch.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte - Herausgeber. Website des Franz Steiner Verlages. Abgerufen am 21. Mai 2016.
  2. Holger Böning, Arnulf Kutsch, Rudolf Stöber: Vorwort. In: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte. Nr. 1, 1999, S. V-VI.
  3. Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte - Bezugsinformationen. Website des Franz Steiner Verlages. Abgerufen am 21. Mai 2016.
  4. Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte - Editorial. Website des Franz Steiner Verlages. Abgerufen am 21. Mai 2016.
  5. Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte - Bände. Website des Franz Steiner Verlages. Abgerufen am 21. Mai 2016.
  6. Horst Pöttker: Rezension zu: Böning, Holger; Kutsch, Arnulf; Stöber, Rudolf (Hrsg.): Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte (JbKG), Band 8. Stuttgart 2007 In: H-Soz-Kult, 14. März 2008, abgerufen am 21. Mai 2016.