Jan Rehmann

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Jan Rehmann (eigentlich Johann Rehmann, geboren 1953) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und Philosoph.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rehmann schloss 1983 sein Lehramtsstudium für die Fächer Geschichte und Französisch mit der ersten wissenschaftlichen Staatsprüfung zur Zulassung für das Amt des Studienrats ab. In den Jahren 1983 bis 1985 war in Berlin als Referendar tätig und absolvierte 1985 das Zweite Staatsexamen.

Seit 1998 unterrichtet Rehmann als Visiting Professor for Critical Theory and Social Analysis am Union Theological Seminary in New York. 2003 erfolgte seine Habilitation in der Philosophie an der Freien Universität Berlin. Dort hatte er 1997 ebenfalls promoviert. Rehmann ist an der FU Berlin seit 2003 in der Lehre tätig.

Wissenschaftlich beschäftigt sich Rehmann insbesondere mit den Themen Ideologie, Hegemonietheorie sowie Religion. In Berlin war er an der Gründung der dortigen Volks-Uni beteiligt. Ferner ist er von Beginn dem Berliner Institut für kritische Theorie verbunden und arbeitet auch am Historisch-kritischen Wörterbuch des Marxismus mit. In den 1980er Jahren arbeitete er an dem Projekt Ideologietheorie um Wolfgang Fritz Haug mit.

Mehrere seiner Monographien wurden ins Englische übersetzt.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan Rehmann: Die Kirchen im NS-Staat. Untersuchung zur Interaktion ideologischer Mächte, Argument Verlag: Berlin 1986.
  • Jan Rehmann: Max Weber. Modernisierung als passive Revolution. Kontextstudien zu Politik, Philosophie und Religion im Übergang zum Fordismus, Argument Verlag: Hamburg, Berlin, 1998.
  • Jan Rehmann: Postmoderner Links-Nietzscheanismus. Deuleuze & Foucault. Eine Dekonstruktion, Argument Verlag: Hamburg 2004.
  • Jan Rehmann: Einführung in die Ideologietheorie, Argument Verlag: Hamburg 2008.
  • gemeinsam mit Thomas Wagner (Hg.): Aufstand der Leistungsträger? Das Buch zur Sloterdijk-Debatte, Argument Verlag: Hamburg 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]