Argument Verlag

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Argument Verlag
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1959
Sitz Hamburg
Leitung Frigga Haug und Else Laudan
Branche Buchverlag
Website argument.de

Der Argument Verlag ist ein deutscher Verlag mit dem Geschäftssitz im Hamburger Karolinenviertel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verlag wurde 1959 von Wolfgang Fritz Haug in Berlin gegründet. Anfänglich umfasste das Verlagsprogramm Flugblätter, später kam die Zeitschrift Das Argument hinzu. Zusammen mit Frigga Haug gab Haug zudem die Buchreihe Argument-Sonderbände heraus. Es folgte die Reihe Argument-Studienhefte, die Grundlagen- und Einführungstexte für Arbeitsgruppen verfügbar halten sollte.

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wissenschaftsbereich widmet sich der Verlag der Erneuerung linker Theorie. Inhaltlich sind Faschismustheorien, Arbeit und Automation, Ideologietheorie, Geschlechterverhältnisse, Rassismus und Migration, Philosophie und Kulturtheorie Themen der Diskussion. Aktuelle Schwerpunkte liegen auf der Kritik und Weiterentwicklung des Marxismus, Feminismus, kritischer Theorie, politischer Bildung, Kritischer Psychologie und Medizin sowie politischem Sachbuch. Hauptwerke sind die Schriften von Antonio Gramsci, Stuart Hall, Klaus Holzkamp sowie von Frigga Haug und Wolfgang Fritz Haug selbst und das von den Haugs und Peter Jehle seit 1994 herausgegebene, auf 15 Bände angelegte Historisch-kritische Wörterbuch des Marxismus. Bei der Publikation vieler Bücher kooperiert der Verlag mit dem Berliner Institut für kritische Theorie.

Die Zeitschrift Das Argument beinhaltet Analysen und Diskurse um Kernthemen linker Gesellschaftskritik.

Bei der Reihe „Ariadne Kriminalromane“ handelt es sich um Kriminalromane vor allem neuer deutschsprachiger Autorinnen. Dazu gehören Werke von Monika Geier, Christine Lehmanns Hardboiled-Serie um Lisa Nerz und Merle Krögers sozialkritische Kriminalromane. Verlegerin ist Else Laudan. Die Reihe wurde von Frigga Haug Ende der 1980er Jahre gegründet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]