Jan Wallgren

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Jan Edvard Wallgren (* 21. Februar 1935 in Oslo; † 2. Juni 1996) war ein norwegischer Komponist und Pianist (im Bereich des Modern Jazz).

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallgren wuchs in Stockholm auf und arbeitete die meiste Zeit seines Lebens in Schweden. In den 1950er und 1960er Jahren spielte er im Hardbop-Idiom, etwa als Pianist in der Band von Bengt Ernryd. Auch arbeitete er als Solist in der Swedish Radio Jazz Group, mit der er 1984 ein Album mit eigenen Kompositionen einspielte[1] und mit der Bigband von Radio Polen. 1975 leitete er gemeinsam mit Tommy Koverhult eine Combo.

Als Komponist beschäftigte er sich später auch mit klassischen und Folk-Themen, die er in seine Kompositionen integrierte. Er schrieb auch für den Film. Seine Oper „Balagantjik“ wurde an der Königlich Schwedischen Oper 1986 uraufgeführt. Sein Requiem „Foer levande och doeda“ (Für Lebende und Tote) auf Texte von Tomas Transtroemer gilt als herausragend.[2]

Seine jazzbezogenen Werke für Solo-Piano von 1987 bis 1992 erschienen auf dem Dragon-Album Standards and Blueprints, ergänzt um Interpretationen von Monk und Bud Powell-Themen. Auch legte er gemeinsam mit den Pianisten Lasse Werner und Bobo Stenson zwei Alben vor (Triple Play Jazz Piano; Dragon 1978). In einer Sextett-Besetzung mit Håkan Broström, Jonas Knutsson, Anders Kjellberg, Nils Landgren und Lennart Åberg nahm Wallgren kurz vor seinem Tod das Album Raga, Bebop and Anything auf. Er starb 1996 an Krebs.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lavoro in corso (Dragon)
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 2. Mai 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/stommel.tamu.edu