Jasmine Choi

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Geburtsname
Hangeul 최나경[1]
Revidierte Romanisierung Choe Na-gyeong
McCune-Reischauer Ch’oe Nagyŏng
siehe auch: Koreanischer Name

Jasmine Choi (* 1983 in Seoul) ist eine südkoreanische Flötistin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Star-Flötistin Jasmine Choi wurde im Februar 2015 vom Sinfini Magazin als eine der 10 besten Flötisten der Geschichte gekürt. Von der Korea Times als „die Göttin der Flöte“ hochgelobt, ist Jasmine Choi eine der am meisten gefeierten Flötisten der jüngeren Generation. Nach ihrer Karriere als Associate Principal Flute beim Cincinnati Symphony Orchester und als Prinicipal Flute bei den Wiener Symphonikern widmet sie sich nun ihrer weiteren Laufbahn als Vollzeit-Solistin. Mit 16 Jahren verlegte Jasmine Choi ihren Lebensmittelpunkt in die Vereinigten Staaten, als sie ein Vollstipendium erhielt, um am „Curtis Institute of Music“ in Philadelphia zu studieren. Julius Baker nannte sie „eine große Sensation“; sie studierte bei ihm vier Jahre lang bis zu seinem Tod im Jahr 2003. Jasmine Choi hält einen „Bachelor of Music“ am „Curtis Institute of Music“ und den „Master of Music“ an der „Juilliard School“, wo sie bei Jeffrey Khaner studierte. Außerdem gewann sie den „Philadelphia Orchestra Greenfield“ Wettbewerb, den „Yamaha Young Performing Artists“ Wettbewerb, den „Astral Artists“ Wettbewerb und die „Concerto Competition“ an der „Juilliard School“, wo sie auch später als Solistin für das Saisoneröffnungskonzert des 100-Jahr-Jubiläums der Schule unter der Leitung von James DePreist eingeladen wurde. Vom „Symphony Magazin“ als eine der „America Emerging Artists“ nominiert, wurde Jasmine Choi in der „Rising Stars“-Serie in der „Carnegie Hall“, in der „Weill Recital Hall“ in Philadelphia und im „Kimmel Center for the Performing Arts“ präsentiert. Aktuelle Höhepunkte ihrer Karriere sind Solo-Auftritte in der „Wigmore Hall“ in London, im Wiener Konzerthaus „Schubert-Saal“, in der Hochschule für Musik in Philadelphia und im „Seoul Arts Center“ in Seoul. Des Weiteren ist sie als Solistin im Wiener Musikverein im Goldenen Saal, im Wiener Konzerthaus im Mozart Saal, in der „Disney Hall“ in Los Angeles und in Prag Dvorak Saal/Rudolfinum und im Smetana Saal in Erscheinung getreten.

Viele erfolgreiche Konzerte hat sie als Solistin durchgeführt, unter anderem mit dem Philadelphia Orchestra, dem Cincinnati Symphony Orchester, dem Juilliard Symphony Orchester, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Mozarteum Salzburg, dem Czech Philharmonic Chamber und dem Seoul Philharmonic Orchester.

Als Botschafterin der klassischen Musik spielte Choi bei Einweihungszeremonie des UN-Präsidenten Ban Ki-Moons in New York und als Solistin bei der Eröffnung der Bregenzer Festspiele und beim 40- jährigen Jubiläum der National Flute Association in Las Vegas. Abenteuerlustig in die Erweiterung des Repertoires für Flöte, schrieb Jasmine Choi eigene Arrangements der Violinkonzerte von Mendelssohn und Tschaikowsky, für Saint-Saens Introduktion & Rondo Capriccioso, sowie zahlreiche Sonaten für Violine und Cello. Ihre Anordnungen des Doppelkonzerts von Bach für zwei Violinen und der Czardas von Monti wurden von „Falls House Press USA“ veröffentlicht.

Sehr aktiv ist sie ebenfalls in der zeitgenössischen klassischen Musikszene, sie gab bei den US-koreanischen Komponisten Solbong Kim und James Ra eigene Werke in Auftrag und führt außerdem häufig die Werke von Isang Yun auf. Der bekannte Flötist und Komponist Gary Schocker widmete ihr ein Stück mit dem Titel „Winter Jasmine“, in Würdigung ihrer neuen handgemachten 14K Gold-Flöte von David Straubinger.

Der Komponist/Dirigent Mark Laycock schrieb „The Flute Concerto for Jasmine Choi“ für Flöte und Streichorchester, welches in Europa und in den USA unter dem Komponisten selbst aufgeführt wurde. Jasmine Choi spielte außerdem die Weltpremiere der Mozart Variationen von Detlev Glanert für Flöte und Orchester, welche live im ORF übergetragen wurde.

Mit dem Erscheinen von insgesamt fünf Solo-CDs erfüllte Jasmine sich ein ganz persönliches Ziel. Vier davon wurden von Sony Classical herausgegeben, zunächst die Flötenkonzerte von Mozart und danach virtuose Flötenwerke unter dem Titel „Fantasy“. Weitere Werke waren „Claude Bolling Suite“ für Flöte und „Jazz Trio“. Ebenso spielte sie die Mozart-Flötenquartette mit Mitgliedern der Wiener Symphoniker ein und veröffentlichte ihre letzte Solo-CD „The Telemann Files“ mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne.

Highlights in der Saison 2015/16 beinhalten Konzerte mit den Berliner Symphonikern in der Philharmonie Berlin, der Philharmonie Baden-Baden im KKL Luzern, der Korea Symphony für deren Neujahrskonzert in Seoul, der George Enescu Philharmonic in Bucharest, der Olten Philharmonic in Izmir, sowie Recitals in Paris, Berlin, Arlberg, Madrid, Bangkok, Seoul und Bregenz.

Jasmine Choi kommuniziert über die Musik mit ihren Zuhörern und möchte mit der Tradition brechen, dass klassische Musiker nur klassische Musik spielen. Sie sucht nicht das Trennende und genießt es auch Jazz und Pop zu spielen, sowie Filmmusik und Broadway Produktionen. Dabei ist sie immer ganz nahe an ihren Fans, über Facebook, Twitter und YouTube teilt sie beinahe täglich ihr Leben und Ihre Gedanken. Sie gilt als die weltweit erste Flötistin mit über 1.5 Millionen Klicks auf Youtube.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 최나경 auf playdb.co.kr, abgerufen am 21. Dezember 2013 (koreanisch).