Jesse van Ruller

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Jesse van Ruller (* 21. Januar 1972) ist ein niederländischer Jazz-Gitarrist und Komponist.

Wirken[Bearbeiten]

Ruller schloss 1995 sein Studium am Konservatorium in Hilversum (u.a. bei Wim Overgaauw) „summa cum laude“ ab. Im selben Jahr gewann er (als erster Europäer) den Thelonious-Monk-Wettbewerb in Washington D.C. (in der Jury saßen u.a. Jim Hall, Pat Metheny, John Scofield). Seitdem spielte er zum Beispiel mit Philip Catherine, Toots Thielemans, dem Saxophonisten Seamus Blake (auf „Circles“ mit Sam Yahel an der Hammond Orgel und dem Schlagzeuger Bill Stewart), Peter Erskine, Roy Hargrove (auf Ruller´s Album „Catch“ 2000/2001, nominiert für den Edison-Preis), Tom Harrell, Mike Stern, George Duke, John Patitucci, Christian McBride, Joe Lovano, Piet Noordijk, Bert van den Brink, Benjamin Herman und Michiel Borstlap (Projekt „Redux“ mit elektronischen Beats und Loops). Er spielte mit den Sängerinnen Fleurine und Francine van Tuinen (auf ihrem Album „Muzyka“ 2005) und 2003 mit Pat Metheny auf dem North Sea Jazz Festival. Er trat mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle und dem Birmingham Symphony Orchestra, mit dem „Metropole Orkest“ und der WDR Big Band Köln auf. Für das „Concertgebouw Jazz Orchestra“, mit denen er regelmäßig spielt, komponiert er auch. Mit dem holländischen Gitarristen Maarten van der Grinten spielt er im Duo „Van der & Van“. 1996 erschien seine erste CD „European Quintet“ mit Julian Joseph (Klavier) und Peter Weniger (Tenorsaxophon). Van Ruller spielt mit eigenem Trio mit Martijn Vink (Schlagzeug) und Frans van der Hoeven (Bass) (Album „Trio“).

2001 und 2002 war er für den Bird Award des North Sea Jazz Festivals nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]