Jetzt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Jetzt.de)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert das Magazin; für den Zeitbezug siehe Gegenwart; für die allgemeine Bedeutung siehe Bezugssystem; für den sprachlichen Kontext siehe Deixis.
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

jetzt (zuvor jetzt.de) ist ein Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung, das sich an ein jugendliches Publikum richtet. Es wurde für seine Arbeit unter anderem mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Mit dem Signet jetzt versieht der Süddeutsche Verlag verschiedene Produkte.

Druckausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Mai 1993 erschien erstmals das Jetzt-Magazin als Beilage der Süddeutschen Zeitung. Es lag fortan jeder Montagsausgabe bei und gewann in der neunjährigen Bestehenszeit zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Jetzt wurde zu einem Spiegelbild der Jugendkultur und wurde als authentische Stimme der Jugend bezeichnet. Einige junge deutsche Schriftsteller, unter anderem Benjamin Lebert, waren Mitarbeiter der Redaktion dieses Jugendmagazins. Es wurde auch ein spezielles Montagsabonnement der Süddeutschen Zeitung für jetzt-Leser angeboten. Im Jahr 2002 wurde das Magazin aus Kostengründen eingestellt, am 22. Juli 2002 erschien die letzte Ausgabe. Seit dem Frühjahr 2011 erscheint das jetzt-Magazin wieder regelmäßig gedruckt als Beilage der Süddeutschen Zeitung.

Internetmagazin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Webseite jetzt.de blieb auch nach der Einstellung des Heftes bestehen. Dort erhielten junge Menschen die Möglichkeit, online Texte zu veröffentlichen. Bis Januar 2016 erschien jeden Montag eine jetzt.de-Seite im überregionalen Teil der Druckausgabe der Süddeutschen Zeitung, ebenso erschien bis zu diesem Zeitpunkt wöchentlich eine jetzt.de-münchen-Seite in der bayerischen Ausgabe (jetzt.muenchen). Im Dezember 2005 wurde die Seite grundlegend überarbeitet. Der umfassende Relaunch war bei einigen Usern umstritten, da jetzt.de mehr in Richtung „junges Nachrichtenmagazin“ positioniert wurde. Im Juni 2006 startete die Seite das sogenannte „Blogstipendium“, dabei wurden ab dem 12. September des Jahres fünf ausgewählte Blogger (unter 35 Jahren) mit 300 Euro monatlich unterstützt. Im Herbst 2010 erfolgte eine weitere optische Überarbeitung der Seite.

Am 25. Januar 2016 gab es erneut einen grundlegenden optischen wie inhaltlichen Relaunch der Seite, aus jetzt.de wurde jetzt. Da die Nutzerbeiträge aus dem jetzt.de-Kosmos seit 2013 stark zurückgegangen waren[1], sind sie seit dem Relaunch kein zentraler Bestandteil von jetzt mehr, die junge Seite der Süddeutschen Zeitung positionierte sich damit noch deutlicher als aktuelles Portal[2].

Im Frühjahr 2011 erschien erstmals das Printheft jetzt Schule&Job. Es ist das erste von vier jährlich erscheinenden Print-Magazinen, die mit den Schwerpunkten Schule&Job sowie Uni&Job, der Süddeutschen Zeitung beigelegt werden.

Redaktionsleiter war seit 2002 Dirk von Gehlen, seit 2013 leitet Christian Helten die Redaktion.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autoren (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: jetzt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

siehe auch: SZ-Magazin.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://mehrjetzt.tumblr.com/post/135594746047/was-jetzt-mit-jetzt-passiert
  2. http://www.jetzt.de/hausmitteilung/willkommen-auf-dem-neuen-jetzt
  3. Dirk von Gehlen bei Herbert von Halem Verlag
  4. http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=160
  5. http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=164
  6. http://www.presseportal.de/pm/6338/987059/axel_springer_ag