Jetzt (Onlinemagazin)

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jetzt ist ein Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung, das sich an 18- bis 30-Jährige richtet. Von 1993 bis 2002 erschien es als wöchentliche Beilage der Süddeutschen Zeitung und von 2011 bis 2017 als vierteljährliche Beilage.

Printausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Mai 1993 erschien erstmals das jetzt-Magazin als Beilage der Süddeutschen Zeitung. Es lag fortan jeder Montagsausgabe bei und gewann zahlreiche Preise. Das Magazin galt als Spiegelbild der Jugendkultur und authentische Stimme der Jugend. Aus Kostengründen wurde es am 22. Juli 2002 eingestellt.[1][2] Die ehemaligen Redaktionsleiter Timm Klotzek, Michael Ebert und Mirko Borsche entwickelten anschließend die Zeitschrift Neon, die ab dem 23. Juni 2003 als Ableger der Zeitschrift Stern bei Gruner + Jahr erschien.[3] Ab März 2011 erschien das jetzt-Magazin vierteljährlich als Beilage der Süddeutschen Zeitung.[4] Im Dezember 2017 wurde es wieder eingestellt.[5]

Onlinemagazin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Website jetzt.de blieb auch nach der Einstellung der Printausgabe bestehen. Dort erhielten junge Menschen die Möglichkeit, online Texte zu veröffentlichen. Bis Januar 2016 erschien jeden Montag eine jetzt.de-Seite im überregionalen Teil der Süddeutschen Zeitung und jeden Mittwoch eine in der Münchener Lokalausgabe.[6] Im Dezember 2005 und im November 2010 wurde die Website überarbeitet.[7][8] Am 25. Januar 2016 fand ein umfassender inhaltlicher und optischer Relaunch der Website statt. Aus jetzt.de wurde jetzt.[9] Nutzerbeiträge werden seitdem nicht mehr veröffentlicht.[10]

Redaktionsleiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993–1995: Bettina Wündrich
  • 1995–1998: Philip Reichardt
  • 1999–2000: Rudolf Spindler
  • 2000–2001: Timm Klotzek
  • 2001–2002: Timm Klotzek und Michael Ebert
  • 2002–2013: Dirk von Gehlen
  • 2013–2019: Christian Helten
  • 2019–2021: Charlotte Haunhorst
  • seit 2021: Lara Thiede

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "jetzt" zum letzten Mal "lebenswert" spiegel.de, 22. Juli 2002
  2. Endgültig: Das war‘s jetzt taz.de, 22. Juli 2002
  3. Das neue Magazin des Stern heißt "Neon" dwdl.de, 9. Juni 2003
  4. "jetzt.de" startet Print-Ableger wuv.de, 16. März 2011
  5. Aus für jetzt: Der Süddeutsche Verlag stellt gedrucktes Jugendmagazin zum zweiten Mal ein meedia.de, 6. Dezember 2017
  6. „Aus der Zeit gefallen“: Süddeutsche Zeitung streicht Sonderseiten von Jetzt meedia.de, 12. Januar 2016
  7. „SZ“-Jugendwebsite jetzt.de neu gestaltet bdzv.de, 14. Dezember 2005
  8. Willkommen auf dem neuen jetzt.de jetzt.de, 22. November 2010
  9. Willkommen beim neuen jetzt! jetzt.de, 25. Januar 2016
  10. jetzt.de im Umbruch intro.de, 21. Januar 2016
  11. Archivlink (Memento des Originals vom 28. Februar 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grimme-institut.de
  12. Archivlink (Memento des Originals vom 28. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grimme-institut.de
  13. http://www.presseportal.de/pm/6338/987059/axel_springer_ag