Jimaguayú

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

21.266666666667-77.830277777778Koordinaten: 21° 16′ N, 77° 50′ W

Karte: Kuba
marker
Jimaguayú
Magnify-clip.png
Kuba

Jimaguayú ist ein Municipio und eine Stadt in der kubanischen Provinz Camagüey. Sie befindet sich zwischen Vertientes und Guáimaro.

Geschichte[Bearbeiten]

Trotz ihrer geringen Größe spielte die Gemeinde eine wichtige Rolle in der Geschichte Kubas: Vom 13. bis zum 16. September 1895 tagte dort eine Versammlung der Revolutionäre Kubas, um der angestrebten Republik eine Verfassung zu geben. General Máximo Gómez schlug diesen historischen Ort vor, da hier 1873 General Ignacio Agramonte für die Unabhängigkeit fiel.

Nachdem man zusätzliche Truppen zum Schutze der Mambí abkommandiert hatte, konnte das "Revolutionäre Parlament" unter Federführung von Gaspar Betancourt mit der Arbeit beginnen. Den Überlieferungen zufolge versammelte man sich in einem schlichten "Bohio", was eine Bezeichnung für eine simple Unterkunft aus Palmblättern ist. Solch eine Hütte ist beispielsweise auf dem Wappen Guánicas zu sehen[2].

Die Verfassung von Jimaguayú begründete, wie ihre Vorgängerin 1873, eine zentralistisch regierte Republik, die jedoch, anders als die alte, Judikative und Exekutive in einem Staatsorgan zusammenfasste. Dies sollte das Arbeitstempo der Regierung erhöhen, eine Lehre aus dem Langen Krieg von 1868 bis 1878. [1]

Demographie[Bearbeiten]

2004 zählte das Municipio Jimaguayú 21.169 Einwohner.[2] Mit einer Gesamtfläche von 799 km² [3] besitzt die Stadt eine Bevölkerungsdichte von 26,9 Einwohnern/km².

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. Atenas.cu: 2004 Population trends, by Province and Municipality. 2004. Abgerufen am 5. Oktober 2007.
  3. Statoids: Municipios of Cuba. Abgerufen am 5. Oktober 2007.