Johann Burckhardt Mencke

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Johann Burckhard Mencke (1674–1732)

Johann Burckhardt Mencke (Pseudonym: Philander von der Linde; auch: Johann Burkhard oder Johann Burchard; * 8. April 1674 in Leipzig; † 1. April 1732 ebenda) war ein deutscher Gelehrter, Professor für Geschichte und promovierter Jurist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Burckhardt Mencke heiratete 1702 Katharina Margaretha Gleditsch (1684–1732) aus der Buchhändlerdynastie Gleditsch.

Er machte sich durch Herausgabe der "Scriptores rerum Germanicarum praecipue Saxonicarum" (Leipzig 1728–30, 3 Bde.) bekannt. Unter dem Namen Philander von der Linde war er Vorsteher der Teutschübenden poetischen Gesellschaft zu Leipzig. 1726 wurde er als auswärtiges Mitglied in die Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften aufgenommen.[1]

Er führte das Wort Scharlatan in die deutsche Sprache ein.

Er war Sohn des Ethik- und Politik-Professors Otto Mencke, Herausgeber der Zeitschrift Acta Eruditorum (ab 1707) sowie der Neuen Zeitungen von gelehrten Sachen (seit 1715). Sohn von Johann Burckhardt Mencke war der Jurist Friedrich Otto Mencke.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1711: Schediasma De Commentariis Historicis, Qvos Galli Memoires Vocant (Digitalisat)
  • 1713/1715: De charlataneria eruditorum
  • ab 1715: Neue Zeitungen von gelehrten Sachen (später als Compendiöses Gelehrten-Lexicon)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitglieder der Vorgängerakademien. Johann Burchard Mencke(n). Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 6. Mai 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]