Johann Peperkorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Johann Leopold Peperkorn (* 13. Februar 1890 in Kiel; † 1. April 1967) war ein deutscher Theologe und Politiker (NSDAP).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peperkorn arbeitete seit 1917 als Pfarrer in Barmstedt und bekam 1920 eine Stelle als Pastor in Viöl. Er wurde 1933 Oberkonsistorialrat beim Landeskirchenamt in Kiel und war von 1934 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1936 als Oberkonsistorialrat bei der Kirchenkanzlei der Deutschen Evangelischen Kirche tätig. Außerdem war er Mitglied der Deutschen Christen.

Peperkorn trat 1928 in die NSDAP ein und betätigte sich als Redner für die Nationalsozialisten. 1932 wurde er in den Preußischen Landtag gewählt, dem er bis zu dessen Auflösung im Oktober 1933 angehörte. Von 1935 bis 1944 war er NSDAP-Kreisleiter von Südtondern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Peperkorn von 1945 bis 1948 inhaftiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Kienast (Hrsg.): Handbuch für den Preußischen Landtag, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 370.