Johannes Endres

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Johannes Endres

Johannes Endres (* 6. Januar 1968)[1][2] ist ein deutscher Journalist. Er war Chefredakteur von Heise online und Chefredakteur des Computermagazins c’t.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Endres studierte Maschinenbau, Geschichte und Physik und schloss als Diplom-Physiker ab.[3]

Journalistischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit November 1997 gehörte Endres zur integrierten Redaktion des Online-Dienstes heise online und des Computermagazins c’t, wo er von 2003 bis 2006 auch für die Ausbildung der Volontäre zuständig war. Von September 2006 bis Dezember 2012 leitete er das verlagsinterne Ressort Netzwerke und war seit 2006 darüber hinaus Chefredakteur des Netzwerk-Portals Heise Netze.[4] Am 1. Juni 2012 stieg er zum stellvertretenden Chefredakteur und zum Chef vom Dienst bei Heise online auf.[1] Vom 1. Januar 2013 bis zum 30. September 2017 war er als Nachfolger von Christian Persson Chefredakteur von Heise Online und der c’t.[5][6] Zusätzlich entwickelte er zahlreiche Online- und Crossmedia-Projekte, unter anderem Make: und den deutschen IPv6-Kongress. Endres war Autor zu IT-Themen für die jährlichen Ergänzungsbände zur 20. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie, solange diese erschienen (1999–2005). Als freier Unternehmensberater entwickelt Endres seit Januar 2018 digitale Strategien für Verlage und Unternehmen. Er lehrt regelmäßig an der Hochschule Hannover und der Akademie für Publizistik in Hamburg, unter anderem im Master-Studiengang "New Media Journalism".

Deutscher Presserat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Endres war von 2013 bis 2018 als einer der Vertreter des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger Mitglied im Deutschen Presserat.[7][1] Seit 2019 vertritt er dort den Deutschen Journalisten-Verband[8]. Er ist seit 2015 Vorsitzender der beiden Beschwerdeausschüsse zu den Bereichen "Trennung von Werbung und Redaktion" und "Redaktionsdatenschutz". Seit März 2020 vertritt er als designierter Sprecher den Presserats gegenüber der Öffentlichkeit[9].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Heise Medien Gruppe – Personen. heise.de, abgerufen am 31. Oktober 2013.
  2. kress Mediendienst – Johannes Endres. kress.de, abgerufen am 31. Oktober 2013.
  3. Pressemeldung des Heise Verlags: Johannes Endres folgt auf Christian Persson – Neuer c't- und heise online-Chefredakteur. pressebox.de, 19. Oktober 2012, abgerufen am 31. Oktober 2013.
  4. heise Netze – Impressum. (Nicht mehr online verfügbar.) heise.de, archiviert vom Original am 22. April 2016; abgerufen am 22. April 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heise.de
  5. Uwe Mantel: Generationswechsel – „c't“-Mitgründer Persson gibt die Leitung ab. dwdl.de, 19. Oktober 2012, abgerufen am 31. Oktober 2013.
  6. c’t und heise online besetzen Chefredaktionen neu. heise-medien.de, 27. Januar 2017, abgerufen am 2. März 2017.
  7. Mitglieder des Deutschen Presserat (Plenum). presserat.de, abgerufen am 20. April 2016.
  8. Mitglieder des Deutschen Presserat (Plenum). presserat.de, abgerufen am 7. März 2019.
  9. Pressemitteilung zum Jahresbericht 2019. presserat.de, abgerufen am 23. März 2020.