Joint POW/MIA Accounting Command

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Joint POW/MIA Accounting Command
− JPAC −
Joint POW-MIA Accounting Command seal.png


Emblem des JPAC
Aktiv 1. Oktober 2003
Land Vereinigte Staaten
Streitkräfte Streitkräfte der Vereinigten Staaten
Teilstreitkraft (Theoretisch sämtlich)
Typ Ständige Arbeitsgruppe (Standing joint task force)
Grobgliederung
Unterstellte
Truppenteile

Stärke ca. 400 Soldaten und zivile Mitarbeiter
Unterstellung United States Pacific Command
Hickam Air Force Base – Headquarters Oʻahu, Hawaii
Motto Fulfilling Our Nation's Promise
ehem. Until they are home
ehem. Accounting For Americans Lost During Past U.S. Conflicts
Command Leadership
Director Kelly K. McKeague[1]
Principal Deputy Director Fern Sumpter Winbush[2]
Deputy Director Rear Admiral Jon C. Kreitz[3]

Das Joint POW/MIA Accounting Command (JPAC) ist eine Dienststelle der Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten. Die Aufgabe des JPAC ist die Suche nach Kriegsgefangenen (englisch Prisoner of War, POW) und vermissten Soldaten (englisch Missing in action, MIA) von Angehörigen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten sowie deren Identifizierung. Das JPAC ist organisatorisch dem United States Pacific Command untergliedert und dessen kommandierendem General berichtspflichtig.

Das JPAC hat seinen Hauptsitz in der Joint Base Pearl Harbor-Hickam auf Hawaii. Darüber hinaus verfügt das JPAC über Außenstellen (Detachments) in Bangkok (Thailand), Hanoi (Vietnam) und Vientiane (Laos). Die Zahl der Mitarbeiter des JPAC beträgt rund 400 Soldaten und zivile Mitarbeiter. Zur Ausstattung gehört ein Labor (Central Identification Laboratory Operations) zur Identifizierung sterblicher Überreste.[4]

Einheimische in Laos bei der Unterstützung von Angehörigen eines Recovery Teams

Das JPAC ging aus einer 1997 gegründeten Arbeitsgruppe des Verteidigungsministeriums hervor, die am 1. Oktober 2003 mit zwei Laboren zusammengefasst wurde, die 1973 in Thailand und 1976 auf Oʻahu (Hawaii) eingerichtet worden waren. Hauptaufgabe im Rahmen der Nachforschung ist die Untersuchung aller Hinweise, die der Auffindung von vermissten Soldaten dienen könnten. Sofern die Beweislage es rechtfertigt, wird eine Bergungs- und Rückführungsmission (englisch Recovery mission) unternommen, für die das JPAC über 18 Recovery Teams verfügt.

Alle im Rahmen einer solchen Mission geborgenen Leichenteile, menschlichen Überreste sowie technischen Artefakte wie beispielsweise Flugzeugtrümmer werden anschließend im Labor untersucht, um nach Möglichkeit eine Identitätsfeststellung zu erreichen. Hierzu werden sowohl klassische Methoden der Anthropologie wie Rückschlüsse aus Leichenteilen auf das Geschlecht, die Größe oder das Alter als auch moderne Methoden wie die DNA-Analyse verwendet. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Untersuchung werden die nächsten Angehörigen über die Details informiert. Die Zahl vermisster US-Soldaten (Gefallene/Kriegsgefangene) beträgt gegenwärtig rund 88.000, davon rund 78.000 aus dem Zweiten Weltkrieg, rund 8.000 aus dem Koreakrieg und rund 2.000 aus dem Vietnamkrieg. Für etwa die Hälfte bestehen Aussichten auf eine Auffindung und Identifizierung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Joint POW/MIA Accounting Command – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.dpaa.mil/About/Leadership/Article-View/Article/1301760/mr-kelly-k-mckeague/
  2. http://www.dpaa.mil/About/Leadership/Article-View/Article/633846/mrs-fern-sumpter-winbush/
  3. http://www.dpaa.mil/About/Leadership/Article-View/Article/1332832/rear-admiral-jon-c-kreitz/
  4. www.jpac.pacom.mil (Memento des Originals vom 3. Dezember 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jpac.pacom.mil JPAC Central Identification Laboratory (CIL). Aufgerufen am 5. Juli 2010