Joulia Strauss

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Joulia Strauss (russisch Юлия Страусова/Julija Straussowa; * 1974 in Leningrad) ist eine russische Video- und Performancekünstlerin.

Biografie[Bearbeiten]

Strauss studierte in den Jahren 1993 bis 1995 an der neu gegründeten Neuen Akademie der Schönen Künste in St. Petersburg bei Timur Novikov und schloss mit Diplom ab. Sie setzte ihr Studium von 1995 bis 2000 an der Universität der Künste Berlin fort und trat in die Meisterklasse von Professor Georg Baselitz ein.

In den Jahren von 2000 bis 2005 wirkte Strauss als Dozentin an der privaten Akademie für digitale Medienproduktion bei Berlin und bis 2007 auch – gemeinsam mit Manuel Bonik – auf Reboot.fm und Twen.fm tätig. Seit 2004 und bis in die Gegenwart: Atelierfest/Werkstattparty wechselnde Ausstellungen mit jungen, in Berlin tätigen Künstlern im Atelier, mit Martina Schumacher.

Im Jahr 2007 begründete sie gemeinsam mit Martin Carlé und Gerald Wildgruber das Systemprogramm für Parasemantik und Präemptive Kultur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Joulia Strauss lebt und arbeitet in Berlin (2008).[1]

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Teilnahme an Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Performances und Vorträge (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1998: „Academism Today“, Oostende Museum of Modern Art und Art Kiosk Gallery, Brüssel; „International Symposium on Electronic Arts“, Liverpool; „Digital Evening“, „Ceterum Censeo“, Marstall, Berlin
  • 2001: „Tirana Biennial 1“, National Gallery, Tirana; „Between Earth and Heaven“, Oostende Museum of Modern Art;
  • 2003: „Live“, Forum Stadtpark, Graz

Sonstige Projekte[Bearbeiten]

  • 2003: Man-Machine, Symposium in dem Museum der Träume Freuds, Sankt Petersburg, mit Peter Berz, Friedrich Kittler, Philipp von Hilgers und anderen. Russisch-Deutsches Buch-Kunstwerk „Man-Machine“, Philo Fime Arts, Skythien

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kurzporträt mit Video von Joulia Strauss arte.tv 2008
  2. Joulia Strauss: „Virtual Kingdom of Beauty“. Trojaneum des Pergamonmuseums, Berlin, Februar bis März 2000. Dazu Simone Kaempf: Animierte Skulpturen. In: „Spiegel Online“ vom 24. Februar 2000.
  3. Kabinet – kunstenaarstijdschrift uit St. Petersburg, Stedelijk Museum, Amsterdam, vom 7. Februar bis 6. April 1997. Katalog von Geurt Imanse: Kabinet. SMA cahiers, Amsterdam 1997, ISBN 90-5006-119-2.
  4. Rene Magritte and Contemporary Art, Provinciaal Museum voor Moderne Kunst, Oostende, vom 3. April bis 28. Juni 1998. Katalog von Willy van den Bussche: René Magritte en de hedendaagse kunst. Stichting Kunstboek, Brugge 1998, ISBN 90-74377-74-2.
  5. Die Griechische Klassik. Idee oder Wirklichkeit? Martin-Gropius-Bau, Berlin, vom 1. März bis 2. Juni 2002. Katalog: F. Zimmer (Hrsg.): Die griechische Klassik – Idee oder Wirklichkeit. von Zabern, Mainz am Rhein 2002, ISBN 3-8053-2854-0.
  6. Berlin – Moskau / Moskau – Berlin 1950–2000, Martin-Gropius-Bau, Berlin, vom 25. September 2003 bis 5. Januar 2004. Katalog herausgegeben von Irina Antonova, erschienen bei Prestel, München 2005, ISBN 3-7913-1488-2.
  7. Urbane Realitäten: Fokus Istanbul, Martin-Gropius-Bau, Berlin, vom 9. Juli bis 3. Oktober 2005. Katalog herausgegeben von Nike Bätzner, erschienen bei Künstlerhaus Bethanien, Berlin 2005, ISBN 3-932754-57-3.
  8. Next Level – Die Lust am Spiel in der Netzwerkgesellschaft, Kunstverein Wolfsburg, vom 25. November 2006 bis 18. Februar 2007. Katalog mit 32 Seiten erschienen beim Kunstverein Wolfsburg, herausgegeben von Justin Hoffmann 2007.
  9. Saloon, Parallelprogramm zur 2. Moskau Biennale, vom 3. März bis 9. März 2007. (Abgerufen am 12. November 2009.)