Juan-Fernández-Ziege

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bock der Juan-Fernández-Ziege
Juan-Fernández-Ziege, Weibchen

Die Juan-Fernández-Ziege ist eine verwilderte Hausziege auf dem Juan-Fernández-Archipel vor der chilenischen Küste im Pazifik.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der spanische Seefahrer Juan Fernández ließ 1564 einige Hausziegen als Proviantreserve auf den Inseln zurück, aus denen sich nach wenigen Generationen eine neue Rasse entwickelte.

Heute gibt es etwa noch 3000 Ziegen auf der Insel, die in der Umwelt Schäden anrichten und deswegen stark bejagt werden.[1] Deswegen sind die Tiere sehr scheu und flüchten schon bei Annäherung von Menschen auf große Entfernung.

In Deutschland sind diese Ziegen derzeit (Mai 2021) in fünf zoologischen Einrichtungen zu sehen, darunter im Haustierpark Werdum (Ostfriesland), im Haustierpark Lelkendorf und im Naturerlebnis Uckermark (Prenzlau).[2]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Juan-Fernández-Ziegen sind kleine rotbraune Ziegen mit einem schwarzen Aalstrich auf dem Rücken. Es kommen aber auch gefleckte und schwarze Tiere vor. Erwachsene Böcke tragen große, gewundene Hörner.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Juan-Fernández-Ziege – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Juan-Fernández-Ziege, Vielfältige Initiative zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen, abgerufen am 21. Dezember 2020
  2. Juan-Fernandez-Ziege auf Zootierliste.de. Abgerufen am 18. Mai 2021.