Kęsowo

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Kęsowo
Wappen von Kęsowo
Kęsowo (Polen)
Kęsowo
Kęsowo
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Powiat: Tuchola
Geographische Lage: 53° 34′ N, 17° 43′ OKoordinaten: 53° 33′ 31″ N, 17° 42′ 47″ O
Einwohner: 790 (2006)
Postleitzahl: 89-506
Telefonvorwahl: (+48) 52
Kfz-Kennzeichen: CTU
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Wierzchucin–Chojnice
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 10 Schulzenämter
Fläche: 108,82 km²
Einwohner: 4450
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0416032
Verwaltung (Stand: 2015)
Gemeindevorsteher: Radosław Adam Januszewski[2]
Adresse: ul. Główna 11
89-506 Kęsowo
Webpräsenz: www.kesowo.pl



Kęsowo (deutsch Kensau, 1939–1945 Groß Kensau) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde in Polen. Der Ort liegt im Powiat Tucholski der Woiwodschaft Kujawien-Pommern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wohnplatz Eichfelde (polnisch Kałuda) gehört zum Ort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1920 fiel der Ort durch den Versailler Vertrag mit dem gleichnamigen Amtsbezirk an Polen. Nach der Eroberung Polens 1939 im Zweiten Weltkrieg wurde Kensau wieder in den neu errichteten Landkreis Tuchel, Provinz Danzig-Westpreußen im Regierungsbezirk Bromberg eingegliedert. Seit 1945 ist der Ort wieder Teil Polens.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde Kęsowo gehören 10 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[3][4] mit einem Schulzenamt:

  • Adamkowo (Adamkowo)
  • Bralewnica (Bralewitz, 1942–1945 Wilhelmsflur)[4]
  • Brzuchowo (Bruchau)
  • Krajenki (Krojanken, 1906–1945 Kraien)
  • Kęsowo (Kensau, 1939–1945 Groß Kensau)
  • Ludwichowo
  • Nowe Żalno (Neu Sehlen)
  • Sicinki (Sicinny)
  • Siciny
  • Tuchółka (Tucholka)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Haltepunkt Piastoszyn und Żalno liegen an der Bahnstrecke Działdowo–Chojnice, der Haltepunkt Brzuchowo lag an der Bahnstrecke Tuchola–Koronowo.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oskar Wehr (1837–1901), Rittergutsbesitzer und Mitglied des deutschen Reichstags
  • Erna Saenger (* 1876), deutsche Pädagogin und Autorin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. Website der Gemeinde, Wójt Gminy Kęsowo, abgerufen am 27. Januar 2015
  3. Das Genealogische Orts-Verzeichnis
  4. a b Vgl. Weblink Amtsbezirk Kensau in Danzig-Westpreußen - Gemeindeumbenennungen