Kabinettstück

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Als Kabinettstück („Kabinett“ im Sinn der fürstlichen Wunderkammern, die den heutigen Kulturinstituten vorausgingen) bezeichnet man ein meist kleinformatiges Meisterwerk.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verarbeitung, Materialwert und Idee brachten Kunst-Stücke in die Wunderkammer eines Fürsten, einen privaten Ausstellungsraum. Auch heute sind Kabinettstücke oft in Privatsammlungen statt in Kunstmuseen zu finden.

Im übertragenen Sinn wird auch die schauspielerische Leistung in einer Theaterszene als Kabinettstück bezeichnet, zum Beispiel das Wienerisch in einer Inszenierung von Was ihr wollt von 2011 des Burgtheaters.[1]

Kabinettstücke wie die Emser Depesche gehören zum Wesen der Diplomatie.

Der Diminutiv „Kabinettstückchen“ ist meist ironisch gemeint und grenzt an Geringschätzung, meint also so etwas wie handwerkliche Virtuosität ohne Substanz.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Klassischen Musik sind „Kabinettstücke“ ebenfalls Meisterwerke, denen Virtuosität als Mittel zum Zweck dient. Leichtigkeit und Witz machen ihren Charme aus.

Klavier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orchester[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Violine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Kümmel: Es ist zu spät, um noch ins Bett zu gehen (Die Zeit, 4. Januar 2011)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Kabinettstück – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen