Privatsammlung

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Eine Privatsammlung ist eine nicht aus öffentlichen Mitteln, sondern mit privaten Geldmitteln aufgebaute Sammlung von Kulturgütern. Häufig bezieht sich der Begriff auf Kunstwerke und bezeichnet das Gegenstück zur Sammlung eines staatlichen Kunstmuseums. Privatsammlungen spielen in allen Bereichen, in denen neben dem institutionellen Sammeln von Museen Privatleute aktiv sind, eine wichtige Rolle, bei Gemälden, Kunstgewerbe, Teppichen, Briefmarken, Büchern, Handschriften, Handschriftenfragmenten, Münzen, Spielzeug, Kraftfahrzeugen, technischen Geräten oder vielen anderen Sammlungsgegenständen. Großen staatliche, meist im 19. Jahrhundert gegründete Museen verdanken wichtige Bestände ihres Inventars privaten Sammlungen, die sie als Geschenk erhielten oder ankauften.

Bekannte Privatkunstsammlungen[Bearbeiten]

Sylvestre: Der Sammler
Kupferstich von Daniel Chodowiecki, 1781
  • In Polen gilt die Unternehmerin Grażyna Kulczyk als größte Sammlerin moderner Kunst.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerda Ridler: Privat gesammelt – öffentlich präsentiert. Über einen neuen musealen Trend bei Kunstsammlungen, transcript Verlag, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-2227-0
  • Skadi Heckmüller: Privatzugang – Private Kunstsammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Distanz Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-9424-0508-9

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Früchte einer 30-jährigen Sammeltätigkeit, in: Kurier vom 13. September 2013