Karine Tuil

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Karine Tuil, 2016

Karine Tuil (* 3. Mai 1972 in Paris) ist eine französische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karine Tuil wurde als Tochter tunesischer Juden in Paris geboren und lebt dort heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern.[1] Sie studierte Kommunikations- und Informationswissenschaften sowie Recht an der Universität Panthéon-Assas. Sie hat zehn Romane veröffentlicht, deren Figuren sich mit sozialen, politischen, juristischen und ethischen Fragen auseinandersetzen.

Ihren ersten Auftritt im Literaturgeschäft hatte sie mit dem Gewinn eines Kurzgeschichtenwettbewerbs. Ihr Romandebüt gab sie im Jahr 2000 mit Pour le pire. Mit ihrem siebten Roman La Domination erhielt sie Nominierungen für renommierte Literaturpreise wie Prix Goncourt des lycéens und Prix de Flore. Ihre Romane wurden bisher ins Italienische, Englische und Deutsche übersetzt. Im August 2016 erschien ihr zehnter Roman, L'Insouciance.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pour le pire (2000).
  • Interdit (2001).
  • Du sexe féminin (2002)-
  • Tout sur mon frère (2003)
  • Quand j'étais drôle (2005)
  • Douce France (2007)
  • La Domination (2008)
  • Six mois, six jours (2010)
  • L’Invention de nos vies (2013)
  • L’Insouciance. Éitions Gallimard, Paris 2016, ISBN 978-2-070-14619-2.
    • Die Zeit der Ruhelosen. Roman. Übersetzung Maja Ueberle-Pfaff. Ullstein, Berlin 2017, ISBN 978-3-550081750.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karin Tuils Roman – Ziemlich beste Freunde. nzz.ch. Abgerufen am 15. Februar 2017
  2. Karine Tuil, nouveau roman « L'insouciance ». karinetuil.com