Perlentaucher

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perlentaucher.de. Das Kulturmagazin
Perlentaucher logo.svg
perlentaucher.de
Beschreibung Kultur- und Literaturmagazin
Sprachen Deutsch
Eigentümer Perlentaucher Medien GmbH
Urheber Thierry Chervel
Erschienen 2000

perlentaucher.de. Das Kulturmagazin (kurz auch: Der Perlentaucher) ist ein deutsches Online-Magazin für kulturelle Themen, insbesondere für Literatur. Laut IVW hatte die Website im Juli 2016 510.872 Besucher. Von 1.227.493 Seitenabrufen in diesem Monat stammten 77 Prozent aus dem Inland.[1] Damit ist der Perlentaucher nach eigenen Angaben „wohl das größte Kulturmagazin im deutschsprachigen Netz“.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee zum Perlentaucher hatten im Jahr 1999 Anja Seeliger und Thierry Chervel, der bis dahin als Journalist für die taz und die Süddeutsche Zeitung geschrieben hatte.[3] Sie wollten damit dem geringen Gewicht entgegenwirken, das die Kultur bis dahin im Internet hatte.[3] Zusammen mit Adam Cwientzek und Niclas Seeliger gründeten sie mit eigenem Startkapital von 60.000 DM[4] die Perlentaucher Medien GmbH als Betreibergesellschaft des neuen Portals. Seit dem 15. März 2000 ist die Website online.

In der Form lehnte man sich an die Presseschauen an, die Chervel als Kulturkorrespondent der SZ in Paris im französischen Hörfunk schätzen gelernt hatte: Die Übersicht sollte eher in der Art einer „persönlichen Kolumne eines Journalisten“ angelegt sein, der Zeitungen durchblättert und dabei spontane und durchaus subjektive Empfehlungen gibt, und sich damit von den bis dahin üblichen „amtlichen Verlautbarungen“ absetzen, wie man sie etwa aus dem Deutschlandfunk kannte.[4]

Das Projekt, das Chervel selbst fünf Jahre nach der Gründung als „kleinen Familienbetrieb“ bezeichnet hatte,[5] finanziert sich bis heute über Internetwerbung, die in der Form von Werbebannern eingebunden oder in dem regelmäßig erscheinenden Newsletter enthalten ist, welcher per E-Mail frei verbreitet wird. Die Angebote werden vor allem von Buchverlagen genutzt. Die werktägliche Presseschau „Heute in den Feuilletons“ wurde zudem bis Juli 2016 von Spiegel Online im Rahmen einer Kooperation übernommen.[6]

Grimme Online Award, 2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Jahre nach ihrer Gründung, im Jahr 2003, wurde die Website mit dem Grimme Online Award Medienjournalismus ausgezeichnet. Die Jury bezeichnete Perlentaucher.de als ein „einzigartige[s] ‚Journal der Journale‘“.[7]

signandsight.com, 2005–2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum fünfjährigen Bestehen des Portals im Jahr 2005 wurde mit Förderung der Kulturstiftung des Bundes die englischsprachige Schwesterseite signandsight.com ins Leben gerufen, die sich an ein internationales Publikum richtete und mit einer eigenen Feuilletonschau, Übersetzungen ausgewählter Artikel und Themen-Schwerpunkten einen Einblick in das zeitgenössische Kulturleben und die gesellschaftliche Debatte in Deutschland geben wollte.[5] Nachdem die Förderung durch die Bundeskulturstiftung in Höhe von 1,4 Millionen Euro im September 2007 ausgelaufen war,[5] wurde das Portal noch mehrere Jahre lang durch jährlich 30.000 Euro jährlich von Jakob Augstein und der Rudolf-Augstein-Stiftung unterstützt. Am 28. März 2012 gab die Redaktion dann aber die Einstellung von signandsight.com aus wirtschaftlichen Gründen bekannt.[8]

Debatte zum Islam in Europa, 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2007 veröffentlichte Pascal Bruckner auf signandsight.com eine Polemik mit dem Titel "Enlightenment fundamentalism or racism of the anti-racists?"[9] Bruckner wandte sich in scharfen Worten gegen Ian Burumas Buch „Die Grenzen der Toleranz – Der Mord an Theo van Gogh“, aber fast noch mehr gegen Timothy Garton Ashs Essay über das Buch, „Islam in Europe“, der zuerst in der New York Review of Books erschienen war.

Auf diese Polemik antworteten von Januar bis April 2007 unter anderem Ian Buruma, Timothy Garton Ash, Necla Kelek, Ulrike Ackermann, Adam Krzemiński, Bassam Tibi und viele andere. Die Debatte fand ein weltweites Presseecho und wurde im November 2007 als Buch publiziert.[10]

Presseschau für Eurotopics, 2005–2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2005 bis zum April 2008 betreute der Perlentaucher gemeinsam mit dem Magazin Courrier international die Presseschau der Seite Eurotopics, ein Webangebot der Bundeszentrale für politische Bildung.[11] Nachdem im Juni 2007 der damalige freie Mitarbeiter für Eurotopics, Olaf Sundermeyer, in der FAZ einen Artikel gegen die Arbeit des Perlentauchers veröffentlicht hatte,[12] ließ der Präsident der Bundeszentrale Thomas Krüger das Projekt im Oktober 2007 neu ausschreiben. Daraufhin kam das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung e. V. (n-ost) zum Zuge, ein auf Osteuropa spezialisiertes Netzwerk von etwa 200 internationalen Journalisten[13] und Medien, dem auch Sundermeyer angehört. Beiratsmitglied von n-ost war zudem der FAZ-Mitherausgeber Werner D’Inka. Er versicherte, von der Bewerbung nur „beiläufig in meiner Funktion als Beirat“ erfahren und erst danach mit Sundermeyer Kontakt aufgenommen zu haben.[14] Perlentaucher verlor damit seinen bis dahin größten Auftrag in Höhe von 560.000 Euro.[15]

Rechtsstreitigkeiten von Presseverlegern, 2006–2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Perlentaucher und zwei große deutsche Zeitungsverlage trugen zwischen 2006 und 2011 eine gerichtliche Auseinandersetzung durch alle Instanzen über mögliche Urheberrechtsverletzungen aus.

Durch den Weiterverkauf von Zusammenfassungen aus dem Feuilleton an die Online-Buchhändler amazon.de und buecher.de sahen FAZ und SZ ihre Urheberrechte verletzt. Ihre Klagen auf Unterlassung und Schadenersatz wurden jedoch am 23. November 2006 vom Landgericht Frankfurt am Main und am 11. Dezember 2007 auch in zweiter Instanz abgewiesen. Die Abstracts der Buchrezensionen seien als freie Benutzungen der Originalrezensionen zulässig (§ 24 UrhG). Ebenso wenig verstoße ihre gewerbliche Nutzung gegen Markenrechte der Kläger oder gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Dagegen legten FAZ und SZ Revision ein.

Am 1. Dezember 2010 hob der Bundesgerichtshof die Berufungsurteile auf und verwies die Sachen an das Oberlandesgericht Frankfurt am Main zurück. Er bestätigte zwar die Auffassung des Berufungsgerichts, dass die Kläger kein generelles Verbot der Verwendung ihrer Buchrezensionen verlangen könnten, vielmehr die urheberrechtliche Zulässigkeit einer Verwertung der Abstracts allein davon abhänge, ob es sich bei den Zusammenfassungen um selbständige Werke handelt, die in freier Benutzung der Originalrezensionen geschaffen worden sind und daher gemäß § 24 Abs. 1 UrhG ohne Zustimmung der Urheber der benutzten Werke verwertet werden dürfen. Das Berufungsgericht habe bei seiner Prüfung, ob die von den Klägern beanstandeten Zusammenfassungen diese Voraussetzung erfüllen, aber nicht die richtigen rechtlichen Maßstäbe angelegt und zudem nicht alle relevanten tatsächlichen Umstände berücksichtigt. Der Bundesgerichtshof hatte deshalb die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen.[16]

Am 1. November 2011 entschied daraufhin das Oberlandesgericht Frankfurt am Main im weiteren Verfahrensgang, dass einzelne Perlentaucher-Kritiken, die im Dezember 2004 erschienen waren und von den Klägern konkret benannt wurden, ihr Urheberrecht verletzten. Diese Abstracts bestünden mehr oder weniger aus einer Übernahme von besonders prägenden und ausdrucksstarken Passagen der Originalrezensionen, von denen lediglich einige Sätze ausgelassen worden seien. Sie stellten deshalb eine unzulässige „unfreie“ Bearbeitung im Sinne des Urheberrechtsgesetzes dar und hätten ohne die Einwilligung der Klägerinnen nicht übernommen werden dürfen. In diesem – eingeschränkten – Umfang gab das Oberlandesgericht den Berufungen deshalb statt und änderte die vorausgegangenen Urteile des Landgerichts entsprechend ab.[17][18]

Im zeitlichen Zusammenhang mit den umfangreichen Rechtsstreitigkeiten ersuchte der Perlentaucher seine Leser im Januar 2011 um einen finanziellen Beitrag, um den weiteren Bestand der Plattform sicherzustellen. Der Appell wurde mit dem Verfall der Preise für Bannerwerbung im Internet begründet. Man bitte um eine freiwillige Unterstützung durch die Leser, weil der Perlentaucher weiterhin als frei zugängliches Angebot im Internet erhalten bleiben solle.[19] Der Aufruf erbrachte innerhalb von zwei Wochen Spendeneinnahmen in Höhe von 22.000 Euro.[20]

Debatte über die Literaturkritik, 2014/2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2014 ereignete sich eine Debatte, die Thierry Chervel mit einem Interview begonnen hatte, das er am 9. Dezember 2014 in der Sendung Lesart im Gespräch mit dem Moderator Joachim Scholl auf Deutschlandradio Kultur gegeben hatte. Chervel hatte darin eine Auswertung der von ihm erfassten Buchrezensionen in den deutschen Feuilletons vorgestellt, der zufolge die Literaturkritik wegen der Zeitungskrise immer weniger Bücher bespreche und zudem von einer „Tendenz zur Provinzialisierung“ betroffen sei, weil sie sich immer stärker auf deutsche Autoren konzentriere, deren Texte bei den großen deutschen Verlagen erscheinen. Ausländische Autoren würden deshalb oft nicht mehr so wahrgenommen wie früher. Die Zahl der Rezensionen pro Jahr habe sich seit dem Start des Perlentauchers beinahe halbiert.[21]

Der Perlentaucher initiierte in der Folge in seinem Blog eine Debatte über den Stand und die Zukunft der Literaturkritik.[22] Michael Pilz äußerte sich schließlich auf literaturkritik.de kritisch zur statistischen Grundlage,[23] woraufhin auch Chervel seine ursprüngliche Behauptung relativieren musste.[24]

lit21, seit 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2015 gründete der Perlentaucher einen eigenen Aggregator für literarische Online-Angebote unter dem Namen lit21.de. Das literarische Metablog. Der Planet sammelt die RSS-Feeds von 100 Webseiten der Zeitungs- und Buchverlage sowie von literarischen Blogs (Stand: August 2016).

Der Perlentaucher heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernelemente des Angebots waren von Anfang an eine werktäglich am Vormittag erscheinende Presseschau, in der die Feuilletons der großen deutschsprachigen Tages- und Wochenzeitungen (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Neue Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, die tageszeitung, Die Welt, Der Spiegel und Die Zeit) ausgewertet und zusammengefasst werden, eine internationale Magazinrundschau sowie eine Buchdatenbank, die Ende 2011 etwa 37.000 Einträge umfasste.[25] Darin werden seit dem Jahr 2000 Resümees zu praktisch allen in diesen Zeitungen veröffentlichten Buchkritiken gesammelt.

Ursprünglich war die Presseschau nach den darin beobachteten Zeitungen gegliedert. Die besprochenen Feuilleton-Artikel wurden verlinkt, soweit sie auf der Website des jeweiligen Zeitungsverlags online verfügbar waren. Auf lesenswerte Artikel, die nur in der Print-Ausgabe erschienen, wurde außerdem hingewiesen.

Im Laufe der Zeit wies der Perlentaucher dann immer mehr auch auf Beiträge in ausländischen Zeitungen und Zeitschriften sowie in Blogs hin. Diese flossen zunächst in die Magazinrundschau, später auch in die Presseschauen ein. Damit trug die Redaktion der Entwicklung der Öffentlichkeit Rechnung, die sich einerseits zunehmend international ausnahm, die andererseits immer stärker abseits der Zeitungen in digitaler Form im Internet stattfand, beispielsweise in Literaturblogs.[26]

Seit dem Januar 2014[26] wird die Presseschau infolge der veränderten Öffentlichkeit sowie der Nutzungsgewohnheiten der Leser in zwei Teilen gegeben, die zeitgleich vormittags erscheinen: In der Rundschau für Kritik und Kultur Efeu geht es um die Entwicklung der Künste und der kulturellen Szenen, während es in der Debattenrundschau 9punkt um das kulturelle Gespräch in einem weiteren, auch politischen und wirtschaftlichen Sinne geht. Eine Bücherrundschau zu den täglich erscheinenden Rezensionen und ein Medienticker zu medienjournalistischen und -politischen Themen erscheinen um die Mittagszeit. Die Magazinrundschau bündelt vor allem Hinweise auf ausländische Medien. Besprechungen neuer Kinofilme, Essays und weitere Beiträge im eigenen Blog sowie der Feed-Aggregator lit21.de ergänzen das Angebot.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Perlentaucher, in: IVW, Online-Nutzungsdaten, Juli 2016. Abgerufen am 27. August 2016.
  2. „Signandsight – das ist hier die Frage“, Perlentaucher, 21. Februar 2005.
  3. a b „Surfen in der Tiefe“, in: Spiegel Online, 28. August 2000, abgerufen am 28. August 2016.
  4. a b Nichts Interessantes aus Österreich. Thierry Chervel über Vergangenheit und Zukunft des „Perlentauchers“ und Trends im Feuilleton, in: Frankfurter Rundschau, 2. Februar 2005, Stadtausgabe, Seite 18.
  5. a b c Andreas Borcholte: Interview mit „Perlentaucher“-Chef Chervel: „Wir sind journalistisch unabhängig!“, in: Spiegel Online, 15. März 2005, abgerufen am 28. August 2016.
  6. Heute in den Feuilletons, in: Spiegel online. Letzte Ausgabe am 2. Juli 2016. Abgerufen am 28. August 2016.
  7. „Preisträger des »Grimme Online Award Medienjournalismus«“, Adolf-Grimme-Institut, 2003.
  8. Anja Seeliger, Thierry Chervel: Signandsight.com sagt Goodbye. In: perlentaucher.de, 28. März 2012. Abgerufen am 29. März 2012.
  9. signandsight.com: The "Islam in Europe" debate (auf Englisch), abgerufen am 30. August 2016
  10. perlentaucher.de In eigener Sache..., Abgerufen am 30. August 2016
  11. „In eigener Sache. Abschied von Eurotopics“, perlentaucher.de, 4. März 2008.
  12. Olaf Sundermeyer: Die Gedanken der anderen. In: FAZ.net. 28. Juni 2007, abgerufen am 23. Dezember 2014.
  13. Die Gedanken der anderen. In: taz.de. 8. März 2008, abgerufen am 23. Dezember 2014.
  14. Daland Segler: Kulturmagazin: Eine Perle weniger. In: fr-online.de. 10. März 2008, abgerufen am 23. Dezember 2014.
  15. Perlentaucher verliert seinen größten Auftrag. In: tagesspiegel.de. 11. März 2008, abgerufen am Dezember 2014.
  16. Bundesgerichtshof entscheidet im Rechtsstreit FAZ und SZ gegen Perlentaucher, Pressemitteilung Nr. 229/2010 des Bundesgerichtshofs, 1. Dezember 2010, abgerufen am 28. August 2016.
  17. Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main, Urteile vom 1. November 2011, Aktenzeichen 11 U 75/06 und 11 U 76/06. 1. November 2011, archiviert vom Original am 4. November 2011, abgerufen am 1. November 2011.
  18. Redaktion: FAZ und SZ gegen Perlentaucher: Das Urteil. In: Perlentaucher. 1. November 2011, abgerufen am 1. November 2011.
  19. perlentaucher.de: Appell. Abgerufen am 19. Januar 2011: „Liebe Leserinnen, liebe Leser, für viele von Ihnen gehört der Perlentaucher wie der Morgenkaffee zum Tagesbeginn. Um Ihnen diesen Service weiterhin bieten zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung, damit es den Perlentaucher auch in Zukunft gibt!“
  20. In eigener Sache: Die Perlentaucher danken ihren Lesern! perlentaucher.de, 2. Februar 2011, abgerufen am 3. Februar 2011.
  21. Zeitungskrise: Der Niedergang der Literaturkritik. „Perlentaucher“-Chefredakteur Thierry Chervel über Buchrezensionen, in: Lesart. Deutschlandradio Kultur. Moderation: Joachim Scholl. 9. Dezember 2014. Abgerufen am 28. August 2016.
  22. Vgl. die Zusammenfassungen in: Jan Drees: Debatte: Schon alles gesagt, nur noch nicht von allen?, in: Lesen mit Links, 8. Juli 2015, abgerufen am 28. August 2016. Sowie: Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz. Aktualisiert am 10. August 2015. Abgerufen am 28. August 2016.
  23. Michael Pilz: Platzfragen. Einige historische Einlassungen zur aktuellen Debatte über die Literaturkritik, in: literaturkritik.de, 7. Juli 2015, abgerufen am 28. August 2016.
  24. Thierry Chervel: Kritische Zahlen, in: Redaktionsblog. Im Ententeich, 10. Februar 2016, abgerufen am 28. August 2016.
  25. Datenbankstatistik. perlentaucher.de, abgerufen am 19. November 2011 (Datenbankstatistik: Bücher: 37298, Notizen: 61983, Autoren: 23949, Verlage: 2157).
  26. a b In eigener Sache: Perlentaucher ganz neu, in: Perlentaucher. 21. Januar 2014. Abgerufen am 28. August 2016.