Karl Beckersachs

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Karl Beckersachs auf einer Fotografie von Alexander Binder

Karl Beckersachs, auch Carl Beckersachs (geboren als Karl Nikolaus Beckersachs; * 26. September 1881 in Neuenhain; † 31. März 1951 in Bad Kreuznach[1]) war ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er verbrachte seine Schulzeit in Darmstadt und begann am dortigen Hoftheater als Volontär. Im Jahr 1906 erhielt er sein erstes Festengagement in Aachen. Im Jahr 1909 gelangte er an das Schillertheater in Berlin.

Im Jahr 1912 begann er seine Karriere als Stummfilmdarsteller. Beckersachs machte sich einen Namen als galanter Liebhaber unter anderem von Henny Porten. Im Tonfilmzeitalter wurde er nur noch zweimal berücksichtigt. Er drehte seinen letzten Film 1936, 1938 leitete er das Theater am Kottbusser Tor.[2] Sein letztes Lebenszeichen stammt aus dem Jahre 1944, als er ein eigenes, kleines Tourneetheater betrieb.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1919: Dem Glück entgegen
  • 1919: Der Erbe von Skialdingsholm
  • 1919: Eine tolle Kiste
  • 1920: Der Kammersänger
  • 1920: Die Glücksfalle
  • 1920: Die Tänzerin Marion
  • 1921: Hannerl und ihre Liebhaber
  • 1921: Carrière
  • 1921: Der Schicksalstag
  • 1921: Ironie des Schicksals
  • 1921: Moderne Frauen oder: Der Dieb
  • 1922: Divankatzen
  • 1922: Dolores
  • 1922: Maciste und der Sträfling Nr. 51
  • 1922: Die fünf Frankfurter
  • 1922: Es kommt der Tag
  • 1922: Schamlose Seelen oder Ein Mädchenschicksal
  • 1924: Der geheime Agent
  • 1924: Die Brigantin von New York
  • 1924: Mädchen, die man nicht heiratet
  • 1924: Die Kleine aus der Konfektion
  • 1925: Halbseide
  • 1925: Was Steine erzählen
  • 1925: Das alte Ballhaus
  • 1925: O alte Burschenherrlichkeit
  • 1925: Volk in Not
  • 1925: Ein Walzertraum
  • 1926: Die Warenhausprinzessin
  • 1928: Die Geliebte seiner Hoheit
  • 1935: Verlieb' Dich nicht am Bodensee / Reise in die Ehe
  • 1936: Der lachende Dritte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freiherrliche Häuser (= Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. Bd. 17 = Genealogisches Handbuch des Adels. Bd. 107). Starke, Limburg an der Lahn 1994, ISBN 3-7980-0700-4, S. 436.
  2. Kay Weniger: „Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. ACABUS Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 622.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 1: A – C. Erik Aaes – Jack Carson. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 298 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]