Karl Olsberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Karl Olsberg

Karl Olsberg, eigentlich Karl-Ludwig Freiherr von Wendt, (* 1960 in Bielefeld) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Karl-Ludwig Freiherr von Wendt verbrachte seine Kindheit in Olsberg. Im Jahr 1971 begann er unter dem Pseudonym Karl Olsberg, dessen zweiter Namensbestandteil sich auf seine Heimatstadt bezieht, mit ersten schriftstellerischen Tätigkeiten. Er studierte Betriebswirtschaft und promovierte über die Anwendungen künstlicher Intelligenz. Anschließend wurde er Manager beim Fernsehen, war Geschäftsführer eines mittelständischen Produktionsbetriebes und gründete 1993 eine Multimedia-Agentur.[1] Er gründete 1999 eine Softwarefirma, die im Jahr 2000 als Start Up des Jahres 2000 ausgezeichnet wurde. Seit 2003 konzentriert er sich stärker auf das Bücherschreiben, bleibt aber hauptberuflich Unternehmensberater [2]. Sein tägliches Pensum gibt er mit 1.000 Wörtern an, die er in der Zeit zwischen 6.00 und 7.00 Uhr morgens erreichen will.[3]

Bücher[Bearbeiten]

Zwar schrieb Karl Olsberg einige Manuskripte, aber Das System war das erste, das als Buch erschien.[3] Bekannt geworden ist Olsberg zuletzt vor allem durch das Buch Schöpfung außer Kontrolle, in dem Olsberg unsere zunehmende Abhängigkeit von Technologie kritisiert, Maschinenstürmerei jedoch ablehnt. [4]

  • 2007: Das System (wird im Auftrag von RTL verfilmt)[5]
  • 2008: Der Duft[6]
  • 2009: Schwarzer Regen[7]
  • 2010: Schöpfung außer Kontrolle - Wie die Technik uns benutzt
  • 2011: Glanz
  • 2011: Rafael 2.0
  • 2012: Rafael 2.0 Reboot
  • 2012: Mygnia
  • 2013: Die achte Offenbarung
  • 2013: Würfelwelt (Ein Minecraft Roman)
  • 2013: Delete
  • 2014: Zurück in die Würfelwelt

Zuvor erschienen noch zwei Bücher:

  • Hier kommt Elbot
  • 2057 - Unser Leben in der Zukunft[8]

Projekte[Bearbeiten]

Im Mai 2010 hat Karl Olsberg zusammen mit seinem ältesten Sohn Konstantin ein Experiment gestartet. Seine 10 Thesen zur Evolution der Technik sollen zu einer offenen Diskussion über die technische Entwicklung anregen. Dafür steht allen Interessierten ein Forum zur Verfügung.[9]

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

  • September 2005: 1. Preis im Schreibwettbewerb des Buchjournals.
  • März 2008: Die Website von Das System wird auf der Leipziger Buchmesse als beste Website eines Buches ausgezeichnet.
  • März 2008: Das System wird für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert.
  • Juli 2009: Das System wird für den französischen Krimipreis „Prix SNCF du polar“ nominiert.[10]

Privates[Bearbeiten]

Karl Olsberg ist verheiratet und hat drei Kinder.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Karl Olsberg: Wer ist Karl Olsberg?. In: Karl Osbergs Blog. www.karlolsberg.twoday.net. 9. April 2007. Abgerufen am 1. November 2009.
  2. Michael Krause: Interview mit Karl Olsberg. www.buchtips.net. Abgerufen am 1. November 2009.
  3. a b Interview mit Karl Olsberg (audio) www.podcast.de. 10. Oktober 2007. Abgerufen am 1. November 2009.
  4. Zusammenfassung des Buchs. www.bookpedia.de. Abgerufen am 16. März 2012.
  5. Karl Olsberg: „Das System“ wird verfilmt!. In: Karl Olsbergs Blog. 9. März 2008. Abgerufen am 1. November 2009.
  6. Karl Olsberg: Der Duft. In: Karl Olsbergs Blog. Abgerufen am 1. November 2009.
  7. Karl Olsberg: Schwarzer Regen. In: Karl Olsbergs Blog. Abgerufen am 1. November 2009.
  8. Errungenschaften (Abgerufen am 9. August 2010)
  9. TenTheses.com
  10. Karl Olsberg: Errungenschaften. In: Karl Olsbergs Blog. Abgerufen am 1. November 2009.