Kavallerieinspektion

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Die Kavallerieinspektion war im deutschen Heer eine Behörde zur Leitung der Kavallerieübungen sowie der taktischen Übungsreisen der Generale und Stabsoffiziere der Kavallerie. Außerdem war die Kavallerieinspektion zuständig für die Besichtigung und Überwachung der besonderen Kavallerieübungen, einzelner Truppenteile der Kavallerie, der Pferde sowie der Lehranstalten der Kavallerie (Militärreitinstitut Hannover und Kavallerietelegraphenschule) .

Es gab vier Kavallerieinspektionen in Preußen sowie eine bayrische. Die Kavallerieinspektionen in Königsberg, Stettin, Münster und Saarbrücken unterstanden der Generalinspektion der Kavallerie in Berlin, die auch dem Militärreitinstitut und der Inspektion des Militärveterinärwesens vorstand.

Der bayrischen Kavallerieinspektion in München unterstand die Equitationsanstalt (mit Ausnahme der Mobilmachungsangelegenheiten) und die Militärlehrschmiede. Der Generalinspekteur war ein General der Kavallerie und war dem Kaiser direkt unterstellt.

Die Kavallerieinspekteure hatten den Rang und die Einkommen von Divisionskommandeuren.