KiEw

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
KiEw
KiEw 2005 in der Dark Area Kassel
KiEw 2005 in der Dark Area Kassel
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rhythm-’n’-Noise
Gründung 1990
Website www.kiew.org
Gründungsmitglieder
Andreas Thedens
Thilo Eichenberg
Birk Lübberstedt
Jan Michel Luckow
Aktuelle Besetzung
Andreas Thedens
Matthias Kulcke (seit 1993)
Stephan Thiemicke (seit 1993)
Ehemalige Mitglieder
Birk Lübberstedt (1990–1991)
Tassilo Schmitt (1991–1993)
Thilo Eichenberg (1990–1993)
Jan Michel Luckow (1990–2000)
Thomas "Biwi" Bierbach (1991–2000)
Martin Mälzer (2010–2017)

KiEw ist ein deutsches Rhythm-’n’-Noise-Musikprojekt aus Lüneburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KiEw wurde Ende 1990 von Andreas Thedens gegründet. Nach anfänglichen avantgardistischen Dada-Industrial-Klangexperimenten entwickelte sich die Musik weiter zu Rhythm ’n’ Noise. KiEw sind in ihrem eigenständigen und oft nicht ganz eingängigem Klang beeinflusst durch Techno- und Breakbeat. Zentrale Themen bei KiEw sind Geisteskrankheiten, Schizophrenie, Irrenanstalten und Therapieformen wie Videotherapie, Audiotherapie oder Tanztherapie, die bei den Konzerten und Performances ihren Ausdruck finden.

Das erste Lineup von KiEw bestand aus Gründer Andreas „Thedi“ Thedens und seinen Schulfreunden Thilo Eichenberg, Birk Lübberstedt und Jan Michel Luckow. Tassilo Schmitt und Thomas „Biwi“ Bierbach kamen während der ersten Aufnahmesessions als neue Bandmitglieder dazu, während Birk Lübberstedt noch 1991 nach den ersten Sessions die Band verließ. Im Dezember 1993 hatten KiEw im Dorfgemeinschaftshaus Ochtmissen in der Nähe von Lüneburg das Livedebüt. Kurz vorher verließen Tassilo Schmitt, der sich nicht mehr mit KiEws Musik und Zielen identifizieren konnte, und Thilo Eichenberg, der noch an den Proben teilnahm, die Band. Matthias Kulcke wurde an seiner Stelle der neue Gitarrist und Stephan „Thiemi“ Thiemicke neuer Bassist. Beide waren zu dieser Zeit auch zusammen mit Martin Mälzer und Thorsten Krolow in der Band Mohai aktiv. KiEw veröffentlichten in der ersten Dekade zahlreiche teils streng limitierte MCs und CDRs, bevor KiEw 2000 bei Out Of Line unter Vertrag genommen wurde. Im Jahr 2000 verließen auch Thomas Bierbach und Jan Michel Luckow die Band und KiEw blieben ein Trio bis 2010, wo Martin Mälzer offizielles viertes Mitglied wurde. Vorher war Martin Mälzer schon aktiv an einigen Vocalaufnahmen auf den veröffentlichten Alben beteiligt und tauchte auch als Special Guest bei Konzerten auf und unterstützte KiEws Bühnentontechniker Hauke Dressler seit 2009 auch ab und zu beim Livesound.

Seit 2005 bilden Andreas Thedens und Harm Bremer von Sonic Fiction zusätzlich das Techno-Projekt 13th Monkey.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben, EPs, Vinyls[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Feierabend – (CD, EP) 2000 - KickBox
  • Divergent – (CD, Album) 2001 - Out of Line
  • Diskette – (CD, EP) 2003 - Out of Line
  • Audiotherapy – (CD + DVD, Album) 2004 - Out of Line
  • Festplatte – (12", Ltd. Edition White Vinyl [300 Exemplare]) 2004 - Out of Line
  • Exit #72 – (CD, Remix-Album) 2005 - Out of Line
  • Visite – (CD, Album, Limitiert, 500 Exemplare, erschien zum 15 Jahre KiEw Jubiläumsfest) 2006 - Out of Line
  • mental [per]mutation - (2 CD, Album) 2010 - Out Of Line

CDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sauberkeit – (CDr, Ltd. Edition [77 Exemplare]) 1997 - Eigenvertrieb
  • kiew killz! – (CDr, Ltd. Edition [111 Exemplare]) 1998 - Eigenvertrieb
  • Aas, 500m – (CDr, Fünf limitierte Editionen, insgesamt [152 Exemplare]) 1999/2000 - Eigenvertrieb [1]

Demo Tapes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Operationssaal - (MC, Ltd. Edition [10 Exemplare]) 1991 - Eigenvertrieb
  • Kühlschrank - (MC, Ltd. Edition [10 Exemplare]) 1992 - Eigenvertrieb
  • Untitled - (MC, Ltd. Edition [10 Exemplare]) 1993 - Eigenvertrieb
  • Die Geburt deines Kalbes erfüllt unser Dorf mit Freude (MC, Ltd. Edition [50 Exemplare]) 1994 - Eigenvertrieb

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diskographie, KiEw-Webseite