Busch Entertainment Media

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Busch Entertainment Media
Rechtsform GmbH
Gründung 1980
Sitz München, Deutschland
Leitung Timo Busch, Geschäftsführer

Michael Bamberger, Geschäftsführer Ulrich Höcherl, Stellv. Geschäftsführer/leitender Chefredakteur

Mitarbeiter 94 (September 2014)
Branche Medienunternehmen für die Entertainmentbranche
Website www.e-media.de
Aktueller Unternehmenssitz in München
Ehemaliges Verlaghaus in München-Aschheim, Gemeindeteil Dornach

Busch Entertainment Media (ehemals G+J Entertainment Media) ist ein deutscher Fachverlag, der Print- und Onlinepublikationen für die Unterhaltungsindustrie herausgibt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1980 von Ulrich Scheele unter dem Namen proVideo Verlag GmbH gegründet, widmete sich das Unternehmen anfangs der Beratung rund um den Videomarkt. 1982 wurde die erste Fachzeitschrift, der VideoMarkt, publiziert. Im selben Jahr wurde die Zeitschrift VideoTipp verlegt, die weltweit erste Videothekenkundenzeitschrift mit einer Auflage von 250.000 Exemplaren. In den folgenden Jahren wurden weitere Branchenblätter und Fachzeitschriften veröffentlicht und durch Verlagsaufkäufe übernommen.

Vom 1. März 2008 bis 30. Juni 2014 war der Verlag eine 100-prozentige Tochter von Gruner + Jahr und firmierte seit Januar 2010 unter dem Namen G+J Entertainment Media GmbH & Co. KG. Zum 1. Juli 2014 hat der Kölner Verleger Timo Busch sämtliche Anteile von Gruner + Jahr übernommen. Als ein Unternehmen der Busch Group firmiert die Gesellschaft seit September 2014 unter Busch Entertainment Media GmbH. Geschäftsführer sind Timo Busch und Michael Bamberger, Ulrich Höcherl ist leitender Chefredakteur. Firmensitz ist nach wie vor in München. Das Unternehmen beschäftigt knapp 100 Mitarbeiter.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als einziges Unternehmen in Deutschland versorgt Busch Entertainment Media seit 30 Jahren die gesamte Entertainmentbranche mit Fach- und Publikumsmedien. Das Spektrum umfasst die Fachmagazine Blickpunkt:Film, MusikWoche, GamesMarkt und VideoMarkt, reichweitenstarke Kundenzeitschriften, Online-Dienste und Nachschlagewerke für alle Bereiche moderner Unterhaltung. Fast alle Publikationen sind Marktführer in ihrem Segment – einige sogar ohne jegliche Konkurrenz.

Der Online-Fachinformationsdienst mediabiz.de ist Dachmarke für alle Fachauftritte des Hauses und umfasst die Dienste blickpunktfilm.de, musikwoche.de, gamesmarkt.de und videomarkt.de.

Fachzeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kundenmagazine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Treffpunkt Kino (710.000 Exemplare)
  • VideoTipp (100.000 Exemplare)

Nachschlagewerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kinohandbuch (2.400 Exemplare)

verbreitete Auflagen laut www.mediabiz.de

livepaper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Treffpunkt Kino livepaper
  • Blickpunkt:Film livepaper
  • GamesMarkt livepaper
  • MusikWoche livepaper
  • VideoMarkt livepaper

Online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mediabiz.de (450.000 Visits, 2 Mio. Page Impressions, Stand 01/2014)

Ehemalige Onlineangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit kino.de stellte die damalige G+J Entertainment Media bis 2014 eines der größten Kinoportale Deutschlands mit mehr als 4 Millionen Besuchern pro Monat.[1] Unter gemeinsamer Chefredaktion mit dem Fachmagazin Blickpunkt:Film wurden Deutschlands Kinoprogramm, zahlreiche Trailer, Fotos, Stars sowie Charts, Filmbesprechungen und Informationen rund um Film und Kino angeboten. Von 2009 bis 2014 präsentierte video.de Neuheiten auf DVD und Blu-ray und News rund um Filme, Stars und Technik. Die beiden an Privatanwender gerichteten Angebote kino.de und video.de wurden 2014 von Ströer Media Brands übernommen.

Awards[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Busch Entertainment Media ehrt mit seinen Preisverleihungen herausragende künstlerische Leistungen und kommerzielle Erfolge der Unterhaltungsbranche.

Box Office Germany Award (Bogey)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Box Office Germany Award (Bogey) wird jeder Kinofilm geehrt, der innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach dem Start eine gewisse Zahl an Kinobesuchern erreicht. Der einfache Bogey steht für 1 Mio. Besucher in 10 Tagen oder einen Schnitt von 1000 Zuschauern pro Kopie am Startwochenende. Es folgen Silber (2 Mio. in 20 Tagen), Gold (3 Mio. in 28 Tagen), Platin (5 Mio. in 50 Tagen) und Titan (10 Mio. in 100 Tagen).

Video Champion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Video Champion (ehemals DVD Champion) wird seit 2000 alljährlich im Rahmen der Preisverleihung Video Night an DVD- und Blu-ray-Produktionen (Programm Awards) und Personen der Musik- und Filmbranche (Personality Awards) verliehen.

Video Download Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2011 wurde der erste Video Download Award an Warner Bros. für „Inception“ verliehen, damals für mehr als 100.000 Abrufe in 100 Tagen im deutschsprachigen Raum. 2013 wurden die Kriterien aufgrund der rasanten Marktentwicklung zum ersten Mal verschärft und mit 150.000 und 250.000 Downloads (Goldstatus) zwei Varianten des Video Download Award eingeführt. Insgesamt wurden bis heute insgesamt 84 Video Download Awards vergeben.

Für Filme, die nach dem 1. Juli 2014 erschienen sind, gelten nun abermals verschärfte Bedingungen: Der einfache Video Download Award steht für 250.000 Downloads (vorher 150.000) in 100 Tagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der goldene Video Download Award wird bei 500.000 Downloads (vorher 250.000) in 100 Tagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen.

LARA – Der Deutsche Games Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2007 feierte LARA – Der Deutsche Games Award seine Premiere. Mit diesem Preis werden die besten Computer- und Videospielprogramme sowie überzeugende Umsetzung von Gamesinhalten in andere Unterhaltungsformate ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nutzungsdaten gemäß IVW