Kisco Liswani

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Maiba Kisco Liswani, besser bekannt als Liswani III. (* 20. Jahrhundert in Südwestafrika; † 21. Juli 2021 in Namibia[1][2]), war der sechste König der Masubia, einem Clan der Lozi im Caprivizipfel, in der Region Sambesi, im äußersten Nordosten Namibias. Er stand als Munitenge seit dem 19. August 1996[3] der Traditionellen Verwaltung der Masubia mit Sitz in Bukalo vor.[4]

Politisch stand Liswani III. der regierenden SWAPO als Mitglied nahe. Er lehnte deshalb auch ein Referendum zur Unabhängigkeit des Caprivizipfels ab. Ein solcher Wunsch bestand bei zahlreichen Caprivianern seit Jahrzehnten und führte 1996 zum Caprivi-Konflikt.[5]

Er starb an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung, ebenso wie wenige Tage später seine Ehefrau Grace Muraliswani.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred O. Hinz, Ndateelela Emilia Namwoonde: Customary Law Ascertained Volume 1: The Customary Law of the Omavmbo, Kavango, and Caprivi Communities of Namibia. Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft, Windhoek 2010.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ester Mbathera: Masubia chief dies. In: thenamibian.mobi. 21. Juli 2021, abgerufen am 22. Juli 2021.
  2. König Kisco Liswani III der Masubia ist tot. In: hitradio.com.na. 22. Juli 2021, abgerufen am 22. Juli 2021.
  3. Klaus Dierks: Chronology, 1996. Abgerufen am 19. Mai 2020.
  4. Klaus Dierks: Biographies of Namibian Personalities, L. Abgerufen am 19. Mai 2020.
  5. Liswani III dismissive of Zambezi ‘referendum’. New Era, 2019. Abgerufen am 19. Mai 2020.
  6. Chief, wife, relative and induna. Namibian Sun, 23. Juli 2021.
VorgängerAmtNachfolger
Josiah MoraliswaniKönig der Masubia
(Könige des Caprivi)
vakant