Kiss and ride

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Kiss-N-Ride sign at Draper Station.JPG
Kiss and ride Utrecht.jpg


Kiss-and-ride-Anlage mit Beschilderung
Hinweistafel vor dem Gymnasium in Bad Vöslau

Kiss and ride ist eine Bezeichnung für ein Verknüpfungsprinzip in der Verkehrsplanung. Dabei werden die Fahrgäste des öffentlichen Personennahverkehrs mit dem Auto zu einem Verknüpfungspunkt (in der Regel ein Bahnhof oder eine Haltestelle) gebracht oder von dort abgeholt.[1] Im Gegensatz zum Park-and-ride-Prinzip wird das Fahrzeug am Verknüpfungspunkt jedoch nicht dauerhaft abgestellt. In Österreich werden solche Zonen auch vermehrt bei Schulen eingerichtet, wenn auch das meist nur mit üblichen Halteverbotstafeln gekennzeichnet wird.[2]

Ziel dieses weltweit angewandten Prinzips ist die Steigerung der Akzeptanz des öffentlichen Personennahverkehrsangebotes, da ein bequemes Ein- und Aussteigen in der Nähe des Verknüpfungspunktes ermöglicht wird und zudem die Parkplatzsuche entfällt.[3]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei dem Begriff „Kiss and ride“ (auch Kiss und Ride oder K+R bzw. K&R, wörtlich aus dem Englischen „Küssen und mitfahren“) handelt es sich um eine Wortneuschöpfung, die erstmals 1956 in der Los Angeles Times Erwähnung fand:[4]

„I believe we are going to have co-ordination between automobiles and rapid transit. It will be park and ride or kiss and ride — where the wife takes the husband to the rapid transit line and kisses him good-bye.“

„Ich glaube es wird eine Verbindung zwischen Auto und Bahn geben. Es wird Park and ride oder Kiss and ride sein – wo die Frau den Mann zur Bahnstrecke bringt und ihn zum Abschied küsst.“

– Los Angeles Times, Artikel Transit Plan Agreement Smoked Out, 20. Januar 1956

In Deutschland konnte Kiss and ride etwa 10 Jahre später (z.T. noch als Konzept) Fuß fassen.[5][6]

Bedingungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Für Reisende ist Kiss and ride interessant, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:[7]

  • Der Reisende hat keine Fahrerlaubnis oder ist nicht in der Lage, ein Fahrzeug zu steuern (beispielsweise aus Alters- oder Gesundheitsgründen).
  • Während der Reise soll das Fahrzeug nicht am Verknüpfungspunkt verbleiben, weil es anderweitig benötigt wird (beispielsweise vom Partner oder dem Arbeitskollegen).
  • Kostengründe oder Sicherheitsbedenken (Vandalismus bzw. Diebstahl) sprechen gegen ein längeres Abstellen des Fahrzeugs am Verknüpfungspunkt.
  • Der Reisende hat am Zielort kein Fahrzeug zur Verfügung oder will aus Kosten- oder Bequemlichkeitsgründen nicht auf Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kiss and ride – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen: Begriffsbestimmungen, Teil: Verkehrsplanung, Straßenentwurf und Straßenbetrieb. FGSV Verlag, Köln 2012, S. 107.
  2. Küssen vor der Schule in den NÖN vom 8. September 2014 abgerufen am 26. Mai 2017
  3. Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen: Hinweise für den Entwurf von Verknüpfungsanlagen des öffentlichen Personennahverkehrs. FGSV Verlag, Köln 2009, S. 37.
  4. Los Angeles Times, Auszug aus dem Artikel Transit Plan Agreement Smoked Out, 20. Januar 1956
  5. Umsonst ist auch nicht billig, Artikel in DIE ZEIT vom 18. Juli 1969 Nr. 29
  6. Aufgehängt am „Bremer Ast“, Artikel in DIE ZEIT vom 29. Oktober 1965 Nr. 44
  7. Tom Reinhold: Park&Rail. Technische Universität Berlin, Berlin 1996, ISBN 3-7983-1713-5, S. 18 f.