Klaus Fröhlich (Manager)

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Klaus Fröhlich (* Juni 1960 in Soest) ist ein deutscher Manager und Mitglied des Vorstands der BMW AG. Dort ist er für den Bereich Entwicklung zuständig.[1]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fröhlich studierte nach dem Abitur von 1981 bis 1987 an der RWTH Aachen im Studienfach „Allgemeiner Maschinenbau“ und schloss dieses Studium mit dem akademischen Grad Diplom-Ingenieur ab. Fröhlich war bislang sein gesamtes Berufsleben bei der BMW AG beschäftigt. Er trat am 1. Juli 1987 als Entwicklungsingenieur Motorenentwicklung (Ladungswechsel) ein. 1993 wurde er zum Leiter Grundentwicklung V8 Motoren befördert und führte diesen Bereich zwei Jahre. Nach der 1994 erfolgten Übernahme der Rover Group durch BMW wurde er 1995 Projektleiter für das Motorenprogramm Rover. 1996 übernahm er die Funktion als „Chief Engineer Project Forward 4×4 Land Rover (UK)“. Von 1998 bis 1999 war er „Leiter Entwicklung Alternative Brennverfahren“.

Weitere Karriereschritte waren:

  • 1999–2001 Leiter Vorentwicklung Ottomotoren
  • 2002–2003 Leiter Entwicklung Direkteinspritzung Ottomotoren
  • 2003–2004 Leiter Gesamtentwicklung Ottomotoren
  • 2005–2007 Leiter markenübergreifende Produktplanung BMW Group
  • 2007–2012 Leiter Marken- und Produktstrategien BMW Group
  • 2012–2014 Leiter Baureihe kleine und mittlere Modelle BMW Group

Am 9. Dezember 2014 wurde er schließlich in den Vorstand der BMW AG berufen und folgte damit dem vorherigen Entwicklungschef Herbert Diess nach, der im Juli 2015 zu VW in den Vorstand wechselte.

Fröhlich ist seit November 1987 verheiratet und hat einen Sohn und drei Töchter.

Elektromobilität und Apple Car[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er laut Presseberichten in der Weiterentwicklung der Elektromobilität. Im Zusammenhang mit einem möglichen Elektroauto von Apple – dem sogenannten Apple Car – wurde immer wieder über eine mögliche Zusammenarbeit mit BMW spekuliert. Fröhlich trat jedoch mit seinen Aussagen zum Thema im März 2015 diesen Spekulationen entgegen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf auf der Website der BMW AG, abgerufen am 17. April 2015.
  2. BMW wird wohl nicht bei Entwicklung von Apple Car mitwirken. GIGA vom 19.03.2015. Abgerufen am 17. April 2015.