Klaus Niethardt

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Klaus Niethardt (rechts) auf der Kunstausstellung der 2. Arbeiterfestspiele des FDGB, 1960

Klaus Niethardt (* 1928 in Friedrichroda; † 2005[1]) war ein deutscher Zeichner und Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus Friedrichroda in Thüringen stammende Klaus Niethardt lebte seit 1952 in der Messestadt Leipzig, wo er zunächst als Hilfsarbeiter in den Kirow-Werken tätig war. Als Mitglied des Zeichenzirkels der Kirow-Werke erhielt er in seiner Freizeit zahlreiche Anregungen für sein künstlerisches Wirken als Maler. So entwickelte er sich zum Dekorationsmaler.

Überregional wurde Klaus Niethardt vor allen Dingen bekannt durch sein Malereien an der Berliner Mauer, vor allem sein Kunstwerk Justitia in der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain, das er 1998 schuf.[2][3] Einige seiner Motive wurden auch auf Postkarten vertrieben.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edith Rothe, Hildegard Heilemann: Die Kunst. Bibliographie zur Geschichte der bildenden Kunst, der Musik, der Literatur und des Theaters, H. Böhlaus Nachfolger, 1964, S. 33.
  • Vollmer Künstlerlexikon. Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Von Hans Vollmer 6 Bände mit zusammen ca. 3000 Seiten. E.A.Seemann Verlag, Leipzig 1953–1958.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dieses Todesjahr steht an seinem Kunstwerk Justitia an der East Sida Gallery in Berlin.
  2. Berliner Mauerkunst
  3. Meter für Meter – die komplette East Side Gallery
  4. Postkarte Schiller, Goethe, Einstein an der Berliner Mauer