Klaus Wolfgang Wildner

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Klaus Wolfgang Wildner (* 24. Oktober 1962 in München) ist ein deutscher Unternehmer und Musikproduzent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Wolfgang Wildner absolvierte eine Berufsausbildung zum Zimmerer und studierte Architektur. Er war Dozent und Fachbereichsleiter bei einem Münchner Institut des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft und Lehrbeauftragter an Hochschulen, dort jeweils zuständig für die Lehre in den Bereichen Architektur und Bautechnik, mit den Schwerpunkten EDV, CAD und Computer-Aided Engineering (CAE) bevor er im Jahr 1992 das Dienstleistungs- und Technologieunternehmen Wildner AG gründete, ein Unternehmen, welches sich in die Geschäftsfelder Akademie, Programmsysteme[1] und Medienproduktion[2] gliedert.

Klaus Wolfgang Wildner ist seit 1992 Hauptaktionär und Vorstand der Wildner AG, die im Jahr 2012 die staatliche Anerkennung für das Munich Institute of Media and Musical Arts (MIMA) als erste private Kunsthochschule in Bayern erhielt.[3] 2014 äußerte sich Wildner zu den Rahmenbedingungen hinsichtlich der Gründung des MIMA in der Bayerischen Staatszeitung.[4]

Produzent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Wolfgang Wildner arbeitet als Produzent mit Künstlern wie dem Gitarristen Eliot Fisk, dem Gitarrenduo Gruber & Maklar, der Bratschistin Julia Rebekka Adler, dem Blockflötisten Stefan Temmingh sowie den Komponisten Enjott Schneider, Kurt Schwertsik, Boris Yoffe, John Corigliano und Robert Beaser zusammen. Er regt bei seinen Produktionen insbesondere neue Kompositionen an, die meist in besonderen Instrumentierungen und Besetzungen zur Aufführung bzw. Studioproduktion kommen. Exemplarisch ist die Produktion Talking Trees mit Enjott Schneider, in der zwei historische Quintbassgitarren mit Bassblockflöte und tiefen Streichern kombiniert werden.[5] Weitere Künstler, mit denen er regelmäßig arbeitet oder gearbeitet hat, sind in der Rubrik Artists auf der Homepage des Labels zu finden.[6]

Mäzenatentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

v.l.n.r: Laudator Klaus Wolfgang Wildner mit Hermann Hauser III und Landrat Heinrich Trapp bei der Verleihung des Kulturpreises des Landkreises Dingolfing-Landau 2013

Im Jahr 2004 gründete er gemeinsam mit dem Reisbacher Gitarrenbaumeister Hermann Hauser III (* 1958) die internationale Kulturstiftung Hermann Hauser Guitar Foundation[7], deren Namen zurückgeht auf den Gitarrenbaumeister Hermann Hauser I (1882–1952). Die Stiftung fördert unter anderem neue Kompositionen und unterstützt Künstler in den Bereichen Produktion und Networking. Ein wichtiges Förderprojekt der Stiftung war die Unterstützung des 11. Anna Amalia Wettbewerbs an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar im Jahr 2013 mit einem Förderbeitrag in Höhe von 10.000 Euro.[8] Als Vorsitzender des Stiftungsrates der Hermann Hauser Guitar Foundation hielt Klaus Wolfgang Wildner die Laudatio für die Familie Hauser, die 2013 mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Dingolfing-Landau ausgezeichnet wurde.[9] Der Autor Marco Eisenack (Süddeutschen Zeitung) erhielt 2005 für seinen Beitrag über Wildner „Glücksgriff des Liebhabers - Die Hermann Hauser Guitar Foundation will der Gitarre bei Freunden der Klassik zu höherem Ansehen verhelfen“ den Journalistenpreis der Robert Bosch Stiftung.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diamond Multimedia mit neuem Software-Bundle für ihre 56K-Modems (Pressemitteilung vom 14. November 1997)
  2. Unterstützung in Murnau. zugspitzregion.bayern-online.de vom 21. September 2009.
  3. Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst - Studieren in Bayern
  4. Interview Beitrag in der Bayerischen Staatszeitung
  5. Talking Trees – Baumbilder zum Keltischen Baumkalender
  6. Wildner Records: Artists
  7. Süddeutsche Zeitung vom 9. August 2005
  8. Bericht über den 11. Anna Amalia Wettbewerb
  9. Star-Power im Landratsamt. Wochenblatt vom 26. Februar 2013.
  10. Bürgerschaftliches Engagement | Marion-Dönhoff-Förderpreis 2005, Seite 48/49